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Mittwoch, 11. Dezember 2019
Start Land­kreis Rott­weil Aich­hal­den: Kur­di­sche Asyl­be­wer­ber wie­der zurück in der Hei­mat

Aichhalden: Kurdische Asylbewerber wieder zurück in der Heimat

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Mit einem wei­nen­den und einem lachen­den Auge sei die Fami­lie Rahel Ali und Hana Fatah mit Sohn Ben­ja­min Ende März wie­der in ihre Hei­mat im Nor­den Iraks zurück­ge­kehrt. Dar­über berich­tet das Amt­blatt ”Aich­hal­der Nach­rich­ten” in sei­ner aktu­el­len Aus­ga­be:

Rahel und Hana waren Anfang 2016 vor dem IS-Ter­ror mit der gro­ßen Flücht­lings­wel­le nach Deutsch­land geflo­hen und haben dann zwei Jah­re in Aich­hal­den gelebt. Die Fami­lie möch­te sich für die freund­li­che Auf­nah­me und die viel­fäl­ti­ge Hil­fe, die sie hier in Aich­hal­den erhal­ten hat, herz­lich bedan­ken. Die bei­den waren von Anfang an bereit, sich im Dorf­le­ben zu inte­grie­ren, vor allem Rahel hat sich gleich sport­lich enga­giert und war im FV Aich­hal­den und im TSV aktiv.

Durch die engen Kon­tak­te haben die bei­den recht schnell deutsch gelernt und nicht zuletzt dadurch hat Rahel auch einen Arbeits­platz in Rott­weil gefun­den und ist dann mit der Fami­lie im letz­ten Jahr dort­hin über­sie­delt.

Obwohl das Asyl­ver­fah­ren noch nicht abge­schlos­sen war, haben sie sich auf Grund der mili­tä­ri­schen Nie­der­la­ge des IS und der nun fried­li­chen und vor allem wirt­schaft­lich erfolg­rei­chen Ent­wick­lung der Regi­on Kur­­di­­stan-Irak dazu ent­schlos­sen, wie­der in ihre alte
Hei­mat zurück­zu­keh­ren. ”Mit Weh­mut bli­cken sie aber auf ihre Zeit in Aich­hal­den zurück, die sie in schö­ner Erin­ne­rung behal­ten wol­len”, heißt es abschlie­ßend.

 

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