Die Aichhalder Mühle wird größer: Wirtin Julia Eberhard im vergangenen Sommer beim Besuch von Ministerpräsident Winfried Kretschmann.

Julia Eber­hard will ihre „Aich­hal­der Müh­le“ erwei­tern, um mehr Platz für grö­ße­re Ver­an­stal­tun­gen und Tagun­gen anbie­ten zu kön­nen. Der Aich­hal­der Gemein­de­rat hat aus die­sem Grund den Auf­stel­lungs­be­schluss für einen Bebau­ungs­plan „Aich­hal­der Müh­le“ gefasst.

Bür­ger­meis­ter Micha­el Leh­rer berich­te­te den Räten, Julia Eber­hard wol­le in den kom­men­den drei Jah­ren einen Saal an das Gast­haus für rund 150 Gäs­te anbau­en. Bei der Gele­gen­heit will sie auch eine neue Hei­zungs­an­la­ge instal­lie­ren und wei­te­re Park­plät­ze auf einem Holz­la­ger­platz ober­halb der „Müh­le“ aus­wei­sen las­sen. Über einen neu anzu­le­gen­den „Müh­len­weg“ möch­te sie die Gäs­te durch den Wald vor­bei an Schau­ta­feln mit Infor­ma­tio­nen zur Müh­le zum Lokal füh­ren.

Nach der Rast in der Aich­hal­der Müh­le wan­der­te Kret­sch­mann wei­ter nach Schiltach. Archiv-Fotos: him

Da die Gast­stät­te im Außen­be­reich liegt, müss­ten die pla­nungs­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen mit der Auf­stel­lung eines Bebau­ungs­plans geschaf­fen wer­den. Auch sei eine Ände­rung im Flä­chen­nut­zungs­plan (FNP) erfor­der­lich, so Leh­rer. Er lob­te das Enga­ge­ment und den Mut der 26-jäh­ri­gen Betrei­be­rin, die unter­stützt wer­den müss­ten.

Die Räte sahen es genau­so und freu­ten sich, dass es noch Besit­zer gebe, die in die Gas­tro­no­mie inves­tier­ten. Der Beschluss erfolg­te eben­so ein­stim­mig wie die zehn­te punk­tu­el­le Ände­rung des FNP, in den die Flä­chen des auf­zu­stel­len­den Bebau­ungs­plans „Aich­hal­der Müh­le“ auf­ge­nom­men wer­den sollen.(rg)