Feuer bei Heckler & Koch: offenbar technischer Defekt

Großalarm am Samstagvormittag / Feuer im Schießstand des Waffenherstellers ausgebrochen

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Großeinsatz in Oberndorf: Die Rettungskräfte sind zu einem Feuer bei Heckler & Koch gerufen worden.

Beim Obern­dor­fer Waf­fen­her­stel­ler Heck­ler & Koch ist am Sams­tag­mor­gen ein Feu­er aus­ge­bro­chen. Die Ret­tungs­kräf­te sind im Groß­ein­satz. Anwoh­ner sol­len Fens­ter und Türen geschlos­sen hal­ten, so die Poli­zei. Update: Das Feu­er ist gelöscht. Ein Feu­er­wehr­mann wur­de ver­letzt.

Update Sonn­tag, 11.35 Uhr: Die Poli­zei geht nach aktu­el­lem Stand von einem tech­ni­schen Defekt als Ursa­che des Feu­ers in dem Schieß­stand aus. Bis­lang gebe es kei­ne Hin­wei­se auf Brand­stif­tung, so ein Poli­zei­spre­cher. Es bleibt dabei, wie wir ver­mel­det haben: Am Mon­tag soll ein Brand­sach­ver­stän­di­ger den Unglücks­ort unter­su­chen.

Update Sonn­tag, 9 Uhr: Die Ein­satz­kräf­te haben auf ihren Face­book­sei­ten Nach­le­sen des Groß­ein­sat­zes ver­öf­fent­licht:

Der ein­ge­setz­te Poli­zei­hub­schrau­ber war an der Suche nach dem Ver­miss­ten betei­ligt. Als die­se Per­son gefun­den war, ist auch der Hub­schrau­ber abge­zo­gen wor­den.

Bil­der vom Ein­satz­ort:

Update 17.15 Uhr Auf Nach­fra­ge teilt die Poli­zei in Tutt­lin­gen mit, der Brand­ort sei gesi­chert. Über die Bran­du­sa­che und die Scha­dens­hö­he las­se sich der­zeit noch nichts sagen. Am Mon­tag wer­de ein Brand­sach­ver­stän­di­ger in Obern­dorf den Brand­ort unter­su­chen. Danach las­se sich auch über den Scha­den mehr sagen. Klar sei bis­lang nur, dass die Anla­ge durch den Brand beein­träch­tigt sei. Wie stark, müs­se ein Sach­ver­stän­di­ger ermit­teln. (him)

Update 13.30 Uhr: Die Poli­zei hat eine ers­te Mel­dung her­aus­ge­ge­ben. Sie schreibt: „Am Sams­tag­mor­gen, gegen 11.15 Uhr, ist im Bereich eines Schieß­stan­des bei der Fir­ma Heck­ler und Koch ein Brand aus­ge­bro­chen. Damit ver­bun­den war eine star­ke Rauch­ent­wick­lung. Die Anwoh­ner wur­den des­we­gen gebe­ten. Fens­ter und Türen geschlos­sen zu hal­ten. Gegen 12.50 Uhr hat­te die Feu­er­wehr den Brand gelöscht. Wie es zu dem Feu­er kam, ist noch unklar. Die Brand­er­mitt­lun­gen ste­hen erst am Anfang. Scha­dens­schät­zun­gen sind noch nicht mög­lich, weil das Aus­maß des Bran­des nicht bekannt ist. Bis­he­ri­gen Mel­dun­gen zufol­ge wur­de ein Feu­er­mann bei den Lösch­ar­bei­ten durch einen Strom­schlag ver­letzt.”

Update 12.45 Uhr: Wie Poli­zei­spre­cher Tho­mas Kalm­bach gegen­über dem Zol­lern-Alb-Kurier berich­tet, habe man eine Per­son gefun­den, die zwi­schen­zeit­lich als ver­misst gegol­ten hat­te. Kalm­bach wei­ter: „Wir wis­sen gegen­wär­tig noch nichts Nähe­res. Die Feu­er­wehr löscht mit allen Kräf­ten. Wir war­ten, bis wir ins Gebäu­de kön­nen, um uns ein Bild zu machen.“

Update 12.30 Uhr: Die ver­miss­te Per­son soll gefun­den sein.

Update 12.15 Uhr: Der Schieß­stand liegt inner­halb des Gelän­des. Unser Mit­ar­bei­ter vor Ort bestä­tigt, dass das Feu­er dort aus­ge­bro­chen sei. Ihm wur­de der Zugang zum Gelän­de aller­dings ver­wei­gert.

Update 12.05 Uhr: Das Feu­er selbst soll mitt­ler­wei­le bereits unter Kon­trol­le sein. Aller­dings gibt es ver­miss­te Per­so­nen. Der Bezirks­brand­meis­ter, rang­höchs­ter Feu­er­wehr­mann im Regie­rungs­be­zirk, ist infor­miert wor­den, erfuh­ren wir. 

Die Erst­mel­dung: Nach Infor­ma­tio­nen der NRWZ soll der Schieß­stand des Unter­neh­mens betrof­fen sein. Eine Rauch­wol­ke war am Mor­gen weit­hin sicht­bar. Kräf­te der Feu­er­wehr wer­den in gro­ßem Umfang zum Ein­satz­ort beor­dert.

Die Ein­satz­kräf­te sind um 11.19 Uhr alar­miert wor­den. Das Feu­er soll weni­ge Minu­ten zuvor aus­ge­bro­chen sein, erfuhr die NRWZ vom Poli­zei­prä­si­di­um Tutt­lin­gen.

 

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