Audi kontra Narren: Autofahrer war auf dem Weg ins Krankenhaus

In ver­schie­de­nen Medi­en ist am Mitt­woch über einen Vor­fall beim Röss­le-Ein­trei­ben am Diens­tag­abend in Tal­hau­sen berich­tet wor­den. Der Fah­rer eines gel­ben Audis war in eine Grup­pe Nar­ren gerast – scheuch­te sie so aus dem Weg. Ein­zel­ne Nar­ren wie­der­um woll­ten den Fah­rer auf­hal­ten. Mut­maß­lich Fäl­le von Stra­ßen­ver­kehrs­ge­fähr­dung (durch den Auto­fah­rer) und Nöti­gung (durch bei­de Sei­ten).

Der Vor­fall war von einem Zeu­gen gefilmt und über die sozia­len Medi­en ver­brei­tet wor­den. Die Ermitt­lun­gen zu dem Vor­fall wur­den vom ört­lich zustän­di­gen Poli­zei­re­vier in Obern­dorf über­nom­men. Der Fah­rer des Pkw ist mitt­ler­wei­le bekannt, teil­te die Poli­zei am Don­ners­tag­abend mit.

Ers­te Ermitt­lun­gen der Poli­zei haben erge­ben, dass der Auto­fah­rer offen­bar wegen eines medi­zi­ni­schen Not­falls auf dem Weg ins Kran­ken­haus war.

Die Poli­zei wird ihre Ermitt­lungs­er­geb­nis­se der Staats­an­walt­schaft vor­le­gen, die dann über ein mög­li­ches straf­ba­res Ver­hal­ten aller am Vor­fall Betei­lig­ten ent­schei­den wird.