Auf 140 Seiten Aktivitäten des örtlichen Lebens dokumentiert

"Die Brücke" 2017 erscheint am 18. Dezember mit einer Auflage von 700 Exemplaren

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Drei Dunninger in Berlin, von links: Steffen Haas, Markus Graf und Peter Hils. Foto: pm

DUNNINGEN –  Dem­nächst erscheint das Dun­nin­ger Jahr­buch „Die Brü­cke”. Den drei Brü­cken­bau­er Andre­as Wilbs (Redak­ti­on), Domi­nik Sin­ner (Gestal­tung) und Fritz Rudolf (Fotos) ist es auch beim 32. Jahr­gang gelun­gen, ein Kom­pen­di­um vor­zu­le­gen, das auf 140 Sei­ten die Akti­vi­tä­ten des Jah­res 2017 in den ver­schie­de­nen Berei­chen des ört­li­chen Lebens doku­men­tiert und für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger der drei Orts­tei­le und für die aus­wärts Woh­nen­den in Text und Bild fest­hält.

Einen brei­ten Raum neh­men dabei die kom­mu­na­len Gescheh­nis­se ein, ins­be­son­de­re die per­so­nel­len Ver­än­de­run­gen im Lau­fe des Jah­res, ange­fan­gen mit der Wahl eines Bür­ger­meis­ters. Im zwei­ten Teil, wel­cher sich mit geschicht­li­chen Ereig­nis­sen beschäf­tigt, beschreibt Josef Schick den Auf­stieg der Uhren­ge­häu­se-Fabrik Gin­ter vom Anfang des 20. bis zum Ende in die­sem Jahr­hun­dert oder Her­mann Mauch die Fami­li­en­ge­schich­te derer von Schneck’s und Rai­ner Pfal­ler und Rudi Merz stel­len wich­ti­ge Ereig­nis­se aus der 175jährigen Geschich­te der Georgs­kir­che in See­dorf vor.

Es fol­gen Aus­füh­run­gen über ein­zel­ne Ver­ei­ne, so berich­tet Wolf­gang Gerst über den Ski­club, der vor 25 Jah­ren gegrün­det wur­de und Nar­ren­prä­si­dent Mar­tin Mauch been­det sei­ne Abhand­lung über die „Holz­äp­fel” aus dem letz­ten Jahr mit einem zwei­ten Teil. Ein beson­de­res Schman­kerl aber lie­fern drei Dun­nin­ger ab, die sich als jun­ge Bur­schen im letz­ten Vier­tel des 20. Jahr­hun­derts zum Stu­di­um und zur Aus­bil­dung nach Ber­lin abge­setzt hat­ten und sich nun nach Jahr­zehn­ten als inzwi­schen voll in der Haupt­stadt inte­grier­te Her­ren im bes­ten Man­nes­al­ter zu Wort mel­den und den Dun­nin­ger Brü­cke-Lesern inter­es­san­te Ein­bli­cke in ihre beweg­ten Lebens­läu­fen geben.

Mar­tin Arn­eg­ger gehör­te seit vie­len Jah­ren zum Autoren­team. In sei­nem letz­ten Bei­trag vor sei­nem plötz­li­chen Tod im Novem­ber berich­tet er über die 226 Män­ner, die im Ers­ten Welt­krieg aus Dun­nin­gen in den Krieg zie­hen muss­ten, dort an ver­schie­de­nen Fron­ten kämpf­ten, ver­wun­det wur­den oder den Hel­den­tod star­ben, 143 kehr­ten zurück.

Die drei Orts­chro­nis­ten, Alwin Stai­ger für Lacken­dorf, Rudi Merz für See­dorf und Juli­us Wilbs für Dun­nin­gen haben wie­der­um die beson­ders her­aus­ra­gen­den Akti­vi­tä­ten der Ver­ei­ne wäh­rend die­ses Jah­res und ande­re inter­es­san­te Vor­komm­nis­se zusam­men­ge­tra­gen und kom­men­tiert.

Die bei­den Wet­ter­frö­sche Diet­mar Gebert und Andre­as Wilbs stel­len das Wet­ter­ge­sche­hen des Jah­res dar und zie­hen Ver­glei­che zum Kli­ma ver­gan­ge­ner Jah­re. Den Schluss bil­den Sta­tis­ti­ken über Gebur­ten, Tau­fen, Ehe­schlie­ßun­gen und Todes­fäl­le.

Was wäre „Die Brü­cke” aber ohne die vie­len her­vor­ra­gen­den Fotos, die der Meis­ter­fo­to­graf Fritz Rudolf im Lau­fe des Jah­res geschos­sen hat. So ent­stand ein gro­ßer Bil­der­bo­gen, in dem fast jedes bedeu­ten­de Ereig­nis fest­ge­hal­ten ist. Beson­ders die älte­ren Lese­rin­nen und Leser und die Aus­wär­ti­gen wer­den dies zu schät­zen wis­sen.

Die Brü­cke” 2017 erscheint am 18. Dezem­ber mit einer Auf­la­ge von 700 Exem­pla­ren. Rund 200 wer­den an die Mit­glie­der des Hei­mat- und Kul­tur­ver­eins als Jah­res­ga­be ver­sandt, 150 Exem­pla­re gehen in alle Welt, ein Exem­plar bis nach Aus­tra­li­en, und ab dem 19. Dezem­ber beginnt der freie Ver­kauf über das Bür­ger­bü­ro.

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