Aus Sicht der Polizei ruhige Silvesternacht im Kreis Rottweil

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Das Polizeipräsidium Konstanz hat in der Silvesternacht keine größeren Einsätze bewältigen müssen. Abgesehen von einzelnen häuslichen Streitereien und überwiegend alkoholbedingten Anlässen in Privatwohnungen wie Ruhestörungen und Ähnlichem, sei die Nacht deutlich ruhigerverlaufen als in den Vorjahren, heißt es in einem Bericht des Polizeipräsidiums Konstanz.

Bei der Überwachung der Ausgangssperre und den Vorschriften des Infektionsschutzes stellten die Beamten, die verstärkt in der Nacht in allen vier Landkreisen unterwegs waren, nur wenige Verstöße fest. Sie gingen zahlreichen Hinweisen auf Silvesterpartys aus der Bevölkerung nach, die jedoch in den allermeisten Fällen nicht zu beanstanden waren. Auch Einsätze beim Feuerwerk fielen deutlich geringer aus, da im Verhältnis zur letzten Jahreswende nur wenig und auf Privatgrundstücken geböllert wurde.

Die Beamten der Polizei im Landkreis Rottweil sind ebenfalls zu deutlich weniger Einsätzen gerufen worden als dies im Vorjahr der Fall war, heißt es im Bericht aus dem Präsidium. Überwiegend mussten die Beamten auch hier zu häuslichen Streitereien, Beleidigungen oder Ruhestörungen ausrücken. Bei den Überwachungen der Ausgangssperre mussten nur einige wenige beanstandet werden, weil sie hauptsächlich nach Mitternacht unterwegs waren, um Bekannten Glückwünsche zum Neuen Jahr zu überbringen oder auf dem Nachhauseweg waren.

Auch Einsätze in Zusammenhang mit abgebranntem Feuerwerk gab es nur vereinzelt. Einen jungen Mann erwartet allerdings eine Anzeige, weil er um Mitternacht eine Feuerwerksbatterie vor der Rottweiler Predigerkirche anzündete und von der Polizei angetroffen wurde.

Aus einem völlig anderen Grund wurde die Polizei auf die B27 zwischen Saline und Deißlingen am Neujahrsmorgen gerufen. Dort hatten Autofahrer einen splitternackten Mann angetroffen, der zu Fuß unterwegs war. Die Streife hatte den psychisch erkrankten Mann, der kurz zuvor aus einem Krankenhaus entwichen und bereits unterkühlt war, sofort in eine Decke gewickelt und zurückgebracht.

In Schiltach wurde es für einen 24-Jährigen dagegen brenzlig, weil er um Mitternacht das Haus verließ, um in seinem Auto an Mitternacht die Musikanlage anzustellen. Als er zurück ins Haus ging, schlug ein Stein neben seinem Auto ein und beschädigte die Karosserie. Vermutlich wurde dieser von einem erzürnten Bewohner im dritten Stock eines benachbarten Mehrfamilienhauses geworfen.

Einen größeren Konflikt gab es auch in Schramberg-Sulgen. Eine 19-Jährige verwies am Abend Ihren 38-jährigen Freund aus ihrer Wohnung. Als dieser sich kurz nach Mitternacht gewaltsam wieder Zutritt zur Wohnung verschaffte, rief die Frau die Polizei. Der betrunkene und aggressive Mann beleidigte die Beamten, weswegen er mit zum Polizeirevier und in Gewahrsam genommen werden musste. Er muss nun mit einer Anzeige rechnen.

Den ersten Feuerwehreinsatz des Jahres verzeichnete die Feuerwehr Sulgen. Eine Hecke war kurz nach Mitternacht in Brand geraten. Ein Anwohner konnte das noch kleine Feuer aber selbst löschen, ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht vonnöten.

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