Ausbildungsbotschafter werben für die Baubranche

6
Volker Schlesiger und Auszubildender Kevin Öhler kamen als Ausbildungsbotschafter für Baugeräteführer der Firma Gebrüder Bantle aus Bösingen in die Klassenstufe 8. Foto: pm

VILLINGENDORF – „Die­se Stra­ße hab ich mit­ge­baut!“ So etwas sagen zu kön­nen ist schon klas­se. Das Tol­le dar­an: Es kann für Acht­kläss­ler Rea­li­tät wer­den, denn die Bau­bran­che sucht drin­gend Nach­wuchs. Auch aus die­sem Grund kamen mit Vol­ker Schle­si­ger und dem Aus­zu­bil­den­den Kevin Öhler Aus­bil­dungs­bot­schaf­ter für Bau­ge­rä­te­füh­rer der Fir­ma Gebrü­der Bant­le aus Bösin­gen in die Klas­sen­stu­fe 8.

War­um Öhler die­se Berufs­aus­bil­dung gewählt habe, woll­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler wis­sen, und natür­lich auch: wie­viel er ver­die­ne. Die Schü­ler lern­ten, was eine Über­stun­den­re­ge­lung und Schlecht­wet­ter­geld sind. Eben­so erfuh­ren sie, dass die Aus­bil­dung drei­ge­teilt ist: Arbei­ten im Betrieb, Ler­nen in der Berufs­schu­le und für beson­de­re Aspek­te noch die über­be­trieb­li­che Aus­bil­dung. Wäh­rend die­ser Zeit sei der Aus­zu­bil­den­de in einem Inter­nat unter­ge­bracht. Das müs­se man auch hin­be­kom­men.

Übri­gens: Ver­hal­ten und Mit­ar­beit sei­en sehr wich­tig. Das Arbei­ten im Team erfor­de­re sozia­le Fähig­kei­ten und stif­te Gemein­schaft. Das Anstren­gends­te wäre für ihn, so berich­te­te der Aus­zu­bil­den­de Öhler, das frü­he Auf­ste­hen. Dar­an und an die har­te Arbeit gewöhn­te er sich aber schnell. Dank der Tech­nik und dem Ein­satz vie­ler Maschi­nen müss­ten Stra­ßen­bau­ar­bei­ter heu­te nicht mehr Angst haben, dass sie mir 40 Jah­ren kör­per­lich „kaputt“ sind. So gese­hen könn­ten die Arbei­ten an der fri­schen Luft unbe­schwert genos­sen wer­den.

Diesen Beitrag teilen …