Bei einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß zwi­schen einem Sat­tel­schlep­per und einem Auto ist am Don­ners­tag nach­mit­tag ein Mensch getö­tet wor­den. Der schwe­re Unfall geschah auf der Kreis­stra­ße zwi­schen Wel­len­din­gen und Neuf­ra. Die­se muss­te zur Unfall­auf­nah­me gesperrt wer­den.

Der Fah­rer eines brau­nen SUV der Mar­ke Dacia hat­te offen­bar kei­ne Chan­ce. „Er muss sofort tot gewe­sen sein”, erklär­te ein zum Unfall aus­ge­rück­ter Not­arzt gegen­über der NRWZ. Der etwa 50-jäh­ri­ge Mann war mit sei­nem Wagen von Rott­weil-Neuf­ra in Rich­tung Wel­len­din­gen unter­wegs. Dort kam er offen­bar auf die lin­ke Spur und prall­te mit sei­nem Auto auf einen ent­ge­gen kom­men­den Sat­tel­schlep­per.

Der Dacia wur­de bei dem Auf­prall zer­stört. Die Feu­er­wehr, aus Wel­len­din­gen und Rott­weil ange­rückt, konn­te nur noch einen Leich­nam ber­gen. Die bei­den ange­rück­ten Not­ärz­te küm­mer­ten sich um den Fah­rer des Lkw, der offen­bar unver­letzt blieb und der nach Anga­ben eines Not­arz­tes nicht in ein Kran­ken­haus gebracht wer­den muss­te.

Der Dacia kam nach Anga­ben des ent­ge­gen kom­men­den Lkw-Fah­rers ohne erkenn­ba­ren Grund auf die Gegen­spur. Der Lkw-Fah­rer muss noch ver­sucht haben, aus­zu­wei­chen, hat­te aber dem ers­ten Anschein nach kei­ne Chan­ce, den Zusam­men­prall zu ver­mei­den.

Der Sat­tel­schlep­per gehört zu einem gro­ßen Rott­wei­ler Unter­neh­men.

Die Poli­zei ließ die Stre­cke bereits bei Neuf­ra von einer Mann­schaft der Rott­wei­ler Feu­er­wehr sper­ren. Das bedeu­tet Stress im Fei­er­abend­ver­kehr auf der B 14, die zwi­schen Neuf­ra und Aix­heim eben­falls gesperrt ist. Der Ver­kehr in und aus Rich­tung Tutt­lin­gen fließt daher durch Neuf­ra und Fritt­lin­gen.

Der Unfall ist einer von meh­re­ren, die sich immer wie­der auf die­ser Kreis­stra­ße ereig­nen. Eini­ge sind töd­lich aus­ge­gan­gen.

Der Unfall­ort liegt auf Wel­len­din­ger Gemar­kung. Die Rott­wei­ler Feu­er­wehr ist zur Unter­stüt­zung der dor­ti­gen Kame­ra­den ange­for­dert wor­den.