DUNNINGEN-ZIMMERN  (him) –  Noch bis Mitte November werden sich die Autofahrer über die Umleitungsstrecken zwischen Dunningen und Zimmern quälen müssen. Bis dahin dauern die Bauarbeiten an der B 462 noch. Das berichtet der Sprecher des Regierungspräsidiums Freiburg, Markus Adler, auf Nachfrage der NRWZ.

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„Momentan befinden wir uns im letzten der drei Bauabschnitte zwischen der Einmündung nach Villingendorf über Hochwald und der Einmündung Dunningen-Ost neue Umgehungsstraße“, so Adler. Der Abschnitt zwischen der Einmündung nach Villingendorf bis zum Hochwald sei bis auf die Markierungsarbeiten und Leitplanken fertiggestellt.

Bei dem zweiten Abschnitt zwischen Hochwald und Dunningen-Ost neue Umgehung werde bis Ende der Woche die bituminösen Trag- Binder- und Deckschichten eingebaut. In den beiden nächsten Wochen würden  Steraßenbauer die Straßenränder herrichten. Sie würden die Oberbodenarbeiten erledigen, Bankette und Mulden anlegen, die Leitpfosten und Fahrzeugrückhaltesysteme montieren und die Markierungsarbeiten ausführen. „Die voraussichtliche Verkehrsfreigabe erfolgt Mitte November.“ Alder weist  vorsorglich darauf hin, dass der Belagseinbau und die Markierungsarbeiten witterungsabhängig seien, „weshalb kurzfristig zeitliche Veränderungen auftreten können“.

Vollsperrung notwendig

Die Vollsperrung der Strecke habe technische Gründe. So könnten die Bauarbeiter zügiger arbeiten. Bei einer halbseitigen Sperrung seien die Gefahren für die Bauarbeiter groß. Schließlich werde die Qualität der Straße besser. „Wir bauen Straßen die dann auch wieder lange halten sollen.“

Dass die Umleitungsstrecken nicht ideal seien, liege „in der Natur der Sache“, so Adler. „Solche Straßen können kein 1A-Ersatz für die Hauptstrecke sein.“ Sie würden vorab aber mit den Bürgermeisterämtern und Verkehrsbehörden abgestimmt. Im Zusammenhang mit dem tragischen Verkehrsunfall vergangene Woche in Villingendorf hatten Anwohner die Umleitungsstrecke heftig kritisiert.

Tödlicher Unfall: Eine 79-Jährige Fußgängerin verstarb in Villingendorf. Fotos: Peter Arnegger