Berufs- und Hochschule kooperieren: Vertragsunterzeichung im Neckartal

ROTTWEIL – Ein Kooperationsvertrag zwischen der Schramberger Berufsschule und der Hochschule Furtwangen (HFU) wurde am Dienstag im Studienzentrum im Neckartal unterzeichnet. Damit sind nun auch die Schramberger im gemeinsamen Boot, die Verträge mit den Schulen in Rottweil, Oberndorf und Sulz gibt es bereits.

Damit wird geregelt, dass angehende Techniker die Möglichkeit haben, an der HFU zu studieren, für ihre praktische Erfahrung können ihnen dann bis zu zwei Semester angerechnet werden. So wolle man den Besten aus den Jahrgängen Karrierechancen ermöglichen, betonte Rolf Schofer, Rektor der HFU, aber auch gegen den Fachkräftemangel angehen und diese in der Regionn halten, wo sie von den Firmen dringend gebraucht würden. Ein Anreiz, nach der Ausbildung noch zu studieren, natürlich aber auch, um Mädchen in die technischen Berufe zu locken, ergänzte Landrat Dr. Wolf-Rüdiger Michel.

Dafür verzahnt man sich gerne mit dem Studienzentrum im Neckartal, hier sollen zukünftig noch mehr Schüler Praktika und Experimente machen, dafür stehen inzwischen Maschinen im Wert von über zwei Millionen Euro hier unten in den ehemaligen Werkstätten der Rhodia, wie Prof. Volker Bucher, Leiter des Zentrums, betonte. Bis dann in voraussichtlich vier Jahren die „Halle der Phänomene“ beim Textturm entstehen soll, für die die neue Genossenschaft Campus Schule-Beruf bereits Zusagen von großen Firmen hat.

 

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