Mit ins­ge­samt etwa 440.000 Euro aus Mit­teln des Bun­des för­dert das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau lan­des­weit die prak­ti­sche Berufs­ori­en­tie­rung für Gym­na­si­as­tin­nen und Gym­na­si­as­ten.

Eine Berufs­aus­bil­dung ist eine attrak­ti­ve Opti­on für Schü­le­rin­nen und Schü­ler von Gym­na­si­en, die sie – im Gegen­satz zu einem Stu­di­um – häu­fig nicht in Betracht zie­hen. Denn oft­mals wis­sen Jugend­li­che nicht, welch her­vor­ra­gen­de Chan­cen eine Aus­bil­dung bie­tet. Wir wol­len, dass auch die­se Jugend­li­chen die viel­fäl­ti­gen und inter­es­san­ten Aus­bil­dungs­be­ru­fe ken­nen ler­nen und eine Aus­bil­dung als ernst­haf­te Opti­on wahr­neh­men“, sag­te Wirt­schafts- und Arbeits­mi­nis­te­rin Dr. Nico­le Hoff­meis­ter-Kraut am Mon­tag laut Pres­se­mit­tei­lung ihres Minis­te­ri­ums.

Ins­ge­samt etwa 970 Gym­na­si­as­tin­nen und Gym­na­si­as­ten erhal­ten 2019 bei elf Trä­gern ent­spre­chen­de Berufs­ori­en­tie­rungs­an­ge­bo­te, die auf zwei Arten statt­fin­den: Zum einen kön­nen Gym­na­si­as­tin­nen und Gym­na­si­as­ten ab Klas­se 9/10 sich in über­be­trieb­li­chen Bil­dungs­stät­ten in einer Woche in min­des­tens zwei Aus­bil­dungs­be­ru­fen prak­tisch erpro­ben (Werk­statt­ta­ge).

Zum ande­ren erhal­ten sie über eine Berufs­er­kun­dung in Betrie­ben Ein­bli­cke in die Berufs­aus­bil­dung. Dabei ste­hen ihnen in den Betrie­ben Men­to­rin­nen und Men­to­ren zur Sei­te. „Damit bie­ten wir der Wirt­schaft eine gute Mög­lich­keit, ihre Aus­bil­dungs­be­ru­fe auch an Gym­na­si­en inten­siv bekannt und erleb­bar zu machen“, beton­te Hoff­meis­ter-Kraut.

Unter den geför­der­te Pro­jek­te aus dem För­der­pro­gramm „Pro­Be­ruf Berufs­er­pro­bung für Gym­na­si­en (Pro­Be­ruf­GYM)“ 2019 sind auch zwei Gym­na­si­en im Kreis Rott­weil: das Leib­niz-Gym­na­si­um Rott­weil und das Schram­ber­ger Gym­na­si­um.

Die Mit­tel für die­ses För­der­pro­gramm stellt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) zur Ver­fü­gung. Die Umset­zung des Pro­gramms erfolgt im Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Woh­nungs­bau.