Führungswechsel nach fast drei Jahrzehnten: Dennis Mauch (links) folgt auf Karl-Heinz Bantle als Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Dunningen. Mit dabei bei diesem glanzvollen Festabend und gleichermaßen denkwürdigen Ereignis der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Stefan Teufel sowie die CDU-Kreisgeschäftsführerin Doris von Schulz. Foto: pm

DUNNINGEN-ESCHBRONN – Es sagt sich oft so leicht, mit dem „Ende einer Ära“. Doch wenn mit Karl-Heinz Bant­le der Vor­sit­zen­de des CDU-Orts­ver­ban­des Dun­nin­gen-Esch­bronn bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung in der „Rats­stu­be“ nach 28 Jah­ren nicht mehr für das Amt kan­di­dier­te und Den­nis Mauch sein Nach­fol­ger wur­de, dann ist der Aus­druck sehr wohl berech­tigt und ange­bracht.

Dass dies ein beson­de­rer Moment war, wahr­lich ein Ein­schnitt, war auch an dem nicht all­täg­li­chen Besuch die­ses „Events“ zu erken­nen: wenn das Lokal zu einer Poli­tik­ver­an­stal­tung fast aus allen Näh­ten platzt, dann galt es Dank zu sagen für all die Jah­re, in denen  der schei­den­de CDU-Vor­sit­zend  die Par­tei  geführt, wich­ti­ge Vor­ha­ben mit­ge­tra­gen und Pro­jek­te ange­sto­ßen hat, wofür ihm der Kreis­vor­sit­zen­de und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ste­fan Teu­fel ganz herz­lich dank­te. Zuvor schon Bür­ger­meis­ter Franz Moser aus Esch­bronn bei der von ihm bean­trag­ten Ent­las­tung des Vor­stan­des die Not­wen­dig­keit und die Bedeu­tung poli­ti­schen Mit­t­uns von Par­tei­en betont und sein Unver­ständ­nis über die teil­wei­se sehr schlim­me und nicht zu recht­fer­ti­gen­de Poli­tik­ver­ach­tung in der Gesell­schaft kri­ti­siert.

Von der war an die­sem Abend nichts zu spü­ren. Viel­mehr stan­den zahl­rei­che, indi­vi­du­el­le und sehr bewe­gen­de Dan­kes­wor­te und sol­che der Wert­schät­zung im Mit­tel­punkt einer denk­wür­di­gen Ver­an­stal­tung. Mit dem Höhe­punkt, dass Karl-Heinz Bant­le für sei­ne Ver­diens­te ein­stim­mig zum Ehren­vor­sit­zen­den der CDU Dun­nin­gen-Esch­bronn gewählt wor­den ist. Ver­bun­den mit einer Ehren­ur­kun­de und einem Geschenk­korb, dem es an nichts zu feh­len schien. Womit er, „das Gesicht der CDU in die­ser Gemein­de“ (so Ste­fan Teu­fel), für ewig dem Vor­stand ange­hö­ren wird. Dar­über hin­aus wur­de er bei den Neu­wah­len zum Mit­glie­der­re­fe­ren­ten gewählt und bleibt somit dem Vor­stand auch als akti­ver Mit­ge­stal­ter erhal­ten.

Bewe­gen­de Momen­te, die die Mit­glie­der der CDU und auch die zahl­reich anwe­sen­den Gäs­te erleb­ten. Dass auch sein Nach­fol­ger, der 38-jäh­ri­ge Den­nis Mauch, nach sei­ner Wahl davon sprach, dass es für ihn etwas ganz Beson­de­res sei, in sei­ner Hei­mat­ge­mein­de die­ses Amt über­neh­men zu dür­fen, unter­strich die Bedeu­tung die­ses Abends. Er, der als noch immer einer der Jün­ge­ren schon seit vie­len Jah­ren auf ver­schie­de­nen poli­ti­schen Ebe­nen tätig ist, die­se Beru­fung  als eine Ehre ansieht, dann kenn­zeich­ne­te auch dies die nicht all­täg­li­che Stun­de für die CDU in Dun­nin­gen-Esch­bronn.

Wenn dann die Ehrun­gen, Dan­kes­wor­te, Neu­wah­len und der Amts­an­tritt des Vor­sit­zen­den Den­nis Mauch mit sei­nen ers­ten pro­gram­ma­ti­schen Aus­sa­gen sowie der Blick aus der Lan­des­po­li­tik von Ste­fan Teu­fel mit der Mit­tei­lung, in welch enor­mer Höhe die Gemein­de Dun­nin­gen von Lan­des­för­der­pro­gram­men pro­fi­tie­re, dann erschie­nen die­se gut zwei Stun­den wie ein Abschied, mit Weh­mut, ein rei­bungs­lo­ser Über­gang und ein „das Gute und Bewähr­te erhal­ten und wei­ter­tra­gen, aber auch Neu­es wagen. Und wir soll­ten ger­ne etwas poli­ti­scher wer­den“ (so Den­nis Mauch). Und es bleibt der Dank an so vie­le, an die Zelt­meis­ter, die Betreu­er und Erneue­rer der Sitz­grup­pen … dies allei­ne zeigt dem neu­en Vor­sit­zen­den, wie umfang­reich und viel­fäl­tig die CDU in Dun­nin­gen-Esch­bronn über all die Jah­re hin­weg gewirkt hat.

Nicht zu ver­ges­sen: die Spen­de an die Grund­schu­le in See­dorf, die deut­lich höher aus­fiel als das Spiel­ge­rät, das der poli­ti­sche Mit­be­wer­ber („die Sozis“) der Schu­le zugu­te­kom­men ließ, so mit einem leich­ten Schmun­zeln eine Bemer­kung, die im Zusam­men­hang mit dem Kas­sen­be­richt Erwäh­nung fand.

Dass Micha­el Bohn­acker die Finan­zen des CDU-Orts­ver­ban­des 32 Jah­re lang ver­wal­tet hat, dann kür­zer tre­ten muss­te, und dass nach einer Über­gangs­zeit von Wal­ter Erath Den­nis Mauch die­se Auf­ga­be über­nom­men hat und nun an den neu gewähl­ten Schatz­meis­ter Rüdi­ger Reuss wei­ter­ge­ben konn­te, war mit ein Zei­chen für die­se Kon­ti­nui­tät und das naht­lo­se Wei­ter­füh­ren einer erfolg­rei­chen Tätig­keit.

Und so bil­de­ten die Ehrun­gen für lang­jäh­ri­ge Treue zur CDU („So lan­ge ich mich zu 51 Pro­zent mit dem Pro­gramm der CDU iden­ti­fi­zie­re, blei­be ich ger­ne dabei“, so einer der Jubi­la­re) und die Neu­wah­len den geeig­ne­ten Rah­men für eine Mit­glie­der­ver­samm­lung, die es so noch nie gab und die wohl Maß­stä­be setz­te für alles, was kom­men mag.

Geehrt wur­den: 50 Jah­re: Sieg­fried Kam­me­rer, Micha­el Bohn­acker und Juli­us Wilbs; 40 Jah­re: Heinz See­mann und Roland Fecker; 25 Jah­re: Wolf­gang Büh­ler. Dazu ver­ab­schie­de­te Karl-Heinz Bant­le die drei ver­dien­ten lang­jäh­ri­gen Mit­strei­ter Ute von Zep­pe­lin, Wal­ter Erath und Man­fred Mauch aus dem Vor­stand. Mit herz­li­chen Wor­ten und mit allem Dank für ihre so inten­si­ve Mit­ar­beit.

Mit die­sem Team geht Den­nis Mauch in die kom­men­de Amts­pe­ri­ode: Vor­sit­zen­der: Den­nis Mauch, Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der: Bern­hard Nie­bel, Schatz­meis­ter: Rüdi­ger Reuss, Schrift­füh­rer und Pres­se­re­fe­rent: Alwin Stai­ger, Inter­net­be­auf­trag­ter: Den­nis Mauch, Mit­glie­der­be­auf­trag­ter: Karl-Heinz Bant­le, Bei­sit­zer: Ger­hard Ben­ner, Nor­bert Ernst, Hel­mut Fal­ler, Tho­mas Frit­sche, Mar­kus Hils, Sieg­fried Kam­me­rer, Hugo Mauch, Wolf­gang Mauch und Hel­mut Stern.

„Wir wer­den uns alle bemü­hen, dem gerecht zu wer­den, was uns mit auf­ge­ge­ben wor­den ist und was wir über­neh­men wol­len“, sag­te Den­nis Mauch in sei­ner Aus­blick: „Allei­ne schon die von Karl-Heinz Bant­le in sei­nem Bericht erwähn­ten poli­ti­schen Bil­dungs­fahr­ten mit dem jewei­li­gen gesel­li­gen Cha­rak­ter und das Kin­der­fe­ri­en­pro­gramm zeigt uns, was geleis­tet wur­de. Und wenn wir dann zusätz­li­che poli­ti­sche Impul­se set­zen, dann sind wir auch in Zukunft auf dem rich­ti­gen Weg.“