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Donnerstag, 1. Oktober 2020

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Die Kehrseite der Klopapier-Hamsterei

... am Beispiel der Kläranlage Fluorn-Winzeln

Das Phänomen tritt in diesen Tagen an allen Kläranlagen auf. Am Beispiel jener in Fluorn-Winzeln sei es mal aufgezeigt – so unappetitlich es auch sein mag. Es ist Klopapier-Hamsterzeit, also müssen wir da jetzt durch.

Da derzeit wegen der Corona-Krise mehr Menschen tagsüberetwa im Home-Office zuhause sind, hat die „Schmutzfracht-Menge“ auf der Kläranlage Fluorn-Winzeln zugenommen. Im Klartext: In normalen Zeiten gehen die Bewohner der kleinen Gemeinden im Kreis Rottweil irgendwo in den Betrieben und Behörden der Umgebung aufs Klo. Und belasten die Kläranlagen dort. Jetzt sind alle daheim und was sie wegspülen, belastet die gemeindeeigene Kläranlage. „Dies wäre zunächst nicht tragisch“, so Fluorn-Winzelns Bürgermeister Bernhard Tjaden. Allerdings treten nach seiner Darstellung auf der Kläranlage derzeit zwei Probleme auf, die durch besonnenes Verhalten aller Mitbürgerinnen und Mitbürger vermeidbar wären.

„Zum einen muss festgestellt werden, dass vermehrt Produkte wie Feucht-, Kosmetik- oder Küchentücher in die Kläranlage gelangen“, so der Bürgermeister. Er geht davon aus, dass diese von Menschen benutzt wurden, die im Einzelhandel kein Toilettenpapier mehr bekommen konnten. „Diese Materialien weichen und lösen sich jedoch nicht schnell genug auf. Sie können daher Pumpen und Förderschnecken der Kläranlage verstopfen, was zur zeitweisen Abschaltung von Betriebsteilen zu deren aufwändigen Reinigung führt“, so Tjaden.

Zum anderen hätten die Gemeindemitarbeiter in den Proben, die regelmäßig in der Kläranlage genommen werden, zunehmend Tenside und Phosphate gefunden, die etwa Wasch- und Putzmittel beigesetzt sind. Außerdem gelange vermehrt Desinfektionsmittel ins Wasser. „Beides ist für die guten Bakterien, die in der Anlage ihre Arbeit zur Klärung des Schmutzwassers verrichten, aber Gift“, erklärt der Bürgermeister.

Mehr Schmutzfracht mit weniger vorhandenen „guten Arbeitsbakterien“ und vermehrten Reinigungszyklen verschiedener Anlagenteile – das könne nun dazu führen, dass die Kläranlage nicht mehr ihre volle Reinigungsleistung erbringen kann. „Eben die Tenside und Phosphate werden dann nicht vollständig abgebaut. Die Folge wäre eine Gefährdung der Umwelt durch nicht ausreichend geklärtes Wasser, das in den Heimbach gelangen könnte“, sagt Tjaden.

Das Abwasserfachpersonal der Gemeinde betont zwar, dass diese Situation bisher nicht eingetreten sei und man sorgsam auf die Einhaltung sämtlicher Grenzwerte achtew. Momentan könne die Situation noch durch eine stärkere Belüftung des Belebungsbeckens ausgeglichen werden, um die guten Bakterien am Leben zu halten. Dies erfordere jedoch einen hohen Energieeinsatz.

Daher appelliert die Gemeinde an die Bürgerinnen und Bürger:

  • Wer genügend Toiletten-Papier zuhause hat, sollte sich mit weiteren Käufen dringend zurückhalten und diejenigen zum Zuge kommen lassen, die wirklich welches benötigen.
  • Werfen Sie keine Feucht-, Kosmetik- oder Küchentücher oder sonstige feste Zellstoffe in die Toilette. Dies ist übrigens aus den genannten Gründen auch sonst nicht erlaubt.
  • Verwenden Sie im privaten Bereich möglichst nur Desinfektionsmittel, wenn es medizinisch erforderlich ist oder wenn Sie unterwegs sind. Zur Händehygiene ist keines erforderlich, wenn Waschbecken und Seife zur Verfügung stehen und die Hände gründlich gewaschen werden können (ca. 30 Sek.). Experten gehen sogar davon aus, dass Händewaschen besser gegen Viren hilft als die Hände zu desinfizieren, weil die Viren dadurch nicht nur abgetötet werden, sondern auch die unsichtbare Schmutzschicht auf den Händen entfernt wird, in der die Viren überleben. Es können sich dann nicht so schnell wieder neue in größerer Menge ansiedeln.
  • Verwenden Sie beim Wäschewaschen nicht mehr Waschmittel als sonst. Am wirksamsten werden Viren beim Wäschewaschen beseitigt, wenn man einen Waschgang mit einer Temperatur von 60 Grad oder höher wählt. Die Menge des Waschmittels spielt in Bezug auf Viren eine sehr untergeordnete Rolle. Auch Hygienezusätze sind dann überflüssig.

 

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