Zöll­ner des Haupt­zoll­amts Sin­gen haben Ende März bei einer Fahr­zeug­kon­trol­le auf der Auto­bahn 81 nahe Rott­weil rund 3,5 Kilo­gramm Mari­hua­na auf­ge­fun­den. Die Dro­gen waren in der Reser­ve­rad­mul­de ver­steckt.

Am Nach­mit­tag des 28. März 2019 lei­te­ten die Zöll­ner einen deut­schen Pkw aus dem flie­ßen­den Ver­kehr der Auto­bahn 81 zur zoll­recht­li­chen Kon­trol­le auf den Rast­platz Neckar­burg West.

Der 25-jäh­ri­ge Fah­rer gab an, dass er und sein Bei­fah­rer auf dem Weg zu sei­ner Schwes­ter sei­en, die sie gemein­sam besu­chen woll­ten. Die Fra­ge nach mit­ge­führ­ten Betäu­bungs­mit­teln, Waf­fen und sons­ti­gen ver­bo­te­nen Gegen­stän­den wur­de von bei­den ver­neint. Das Fahr­zeug wur­de den­noch über­prüft.

Wäh­rend der Kon­trol­le fiel den Beam­ten ein inten­si­ver Mari­hua­na­ge­ruch auf. Damit kon­fron­tiert räum­te der Bei­fah­rer ein, eine Klein­men­ge Mari­hua­na im Fahr­zeug mit sich zufüh­ren. Im Hand­schuh­fach wur­den fünf Gramm der Hanf­blü­ten auf­ge­fun­den.

Weit­aus mehr brach­te aller­dings die Kon­trol­le des Kof­fer­raums zu Tage: In der Reser­ve­rad­mul­de – ver­steckt unter meh­re­ren Tüten und Beklei­dungs­stü­cken – fan­den die Zöll­ner vier Plas­tik­tü­ten mit ins­ge­samt fast 3,5 Kilo­gramm Mari­hua­na.

Die bei­den Män­ner wur­den dar­auf­hin vor­läu­fig fest­ge­nom­men.

Wegen des Ver­sto­ßes gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz wur­de gegen die bei­den Män­ner jeweils ein Straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet.

Sämt­li­che Betäu­bungs­mit­tel wur­den durch die Zöll­ner sicher­ge­stellt.

Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen führt das Zoll­fahn­dungs­amt in Stutt­gart.