Start Land­kreis Rott­weil Dun­nin­gen: Schul­pro­jekt zum The­ma „Viel­falt, Tole­ranz und Welt­of­fen­heit“

Dunningen: Schulprojekt zum Thema „Vielfalt, Toleranz und Weltoffenheit“

Das Kom­mu­na­le Jugend­re­fe­rat hat­te sich für das Schul­jahr 2018/2019 vor­ge­nom­men, auf das The­ma „Viel­falt, Tole­ranz und Welt­of­fen­heit“ im Rah­men von zwei Aktio­nen an den Dun­nin­ger Schu­len auf­merk­sam zu machen. Die­ses Pro­jekt basiert auf dem Kin­der­buch „Irgend­wie Anders“ von Kath­rin Cave und Chris Rid­dell und als Zie­le ste­hen u.a. im Fokus, den Respekt sowie die gegen­sei­ti­ge Ach­tung und Wert­schät­zung von Ver­schie­den­heit zu för­dern und Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen wie Kontakt‑, Kooperations‑, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit, Selbst­stän­dig­keit, Kon­flikt­to­le­ranz und Selbst­re­fle­xi­on zu ver­mit­teln.

Betreu­er, Künst­ler, Leh­rer und Sozi­al­ar­bei­­ter/-innen haben sich bei ihrer Arbeit mit den Schü­ler und Schü­le­rin­nen der Klas­sen­stu­fe 2 (Grund­schu­le Dun­nin­gen in See­dorf) und der Klas­sen­stu­fe 6 (Eschach­schu­le) vor­ge­nom­men, das Anders­sein und die Unter­schied­lich­keit von Men­schen im Sin­ne von Beson­der­heit und Ein­zig­ar­tig­keit erfahr­bar zu machen.

An der Eschach­schu­le hat das Pro­jekt vom 3.- 6.06.2019 im Rah­men der Modul­wo­che statt­ge­fun­den. In fächer­über­grei­fen­den Unter­richts­ein­hei­ten konn­ten sich die Schü­ler und Schü­le­rin­nen selb­stän­dig, unter Anlei­tung ihrer Leh­rer, mit den The­men Welt­re­li­gio­nen, Kon­ti­nen­te, Kul­tu­ren, Ritua­le, Inklu­si­on und Regeln für das Zusam­men­le­ben befas­sen. Sie hat­ten den Auf­trag ver­schie­de­ne Pla­ka­te für eine Prä­sen­ta­ti­on am Don­ners­tag zu gestal­ten. Die Orga­ni­sa­ti­on über­nahm Micha­el Hirt, Lehr­kraft der Eschach­schu­le.

In sechs Work­shops waren die Berei­che Thea­ter (Selbst- und Fremd­wahr­neh­mung, Empa­thie), Film (Grund­rech­te), Street Art (Viel­falt durch Graf­fi­ti), Musik (Musik als Spra­che zur Ver­stän­di­gung), „Die Der­dia­ner“ (Koope­ra­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on) und „Respekt statt Aus­gren­zung“ im Ange­bot. Die­se wur­den ange­lei­tet von Rapha­el Bant­le, Cle­mens Vier­eck, Felix Barth, Bar­ba­ra Vero­na, Wil­li­an Puer­ta Vás­quez, Mari­an­ne Puer­ta Vás­quez und Aída Ser­ra­no. Übun­gen in Klein­grup­pen ermög­lich­ten den Schü­le­rin­nen und Schü­lern ein Asso­zi­ie­ren zum The­men­feld und die indi­vi­du­el­le Bezug­nah­me zur eige­nen Lebens­welt. Für ein tole­ran­tes Mit­ein­an­der ist es wich­tig zu ver­ste­hen, dass es viel­fäl­ti­ge Merk­ma­le (Inter­es­sen, Glau­bens­zu­ge­hö­rig­kei­ten, Mei­nun­gen, Talen­te, Ver­hal­tens­wei­sen etc.) sind, die uns und damit unse­re Ein­zig­ar­tig­keit aus­ma­chen.

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