Symbol-Foto: privat

Bei der Abwick­lung eines Ebay-Geschäfts ist der Anbie­ter am Oster­sonn­tag­mit­tag von sei­nen zwei „Kun­den” bei der Waren­über­ga­be geschla­gen und aus­ge­raubt wor­den. Das mel­det die Poli­zei. Die Tat fand in Obern­dorf statt.

Das Opfer hat­te über Ebay eine Bit­coin-Hard­ware zum Ver­kauf ange­bo­ten. Das sind PC-Kom­po­nen­ten, die zur Abwick­lung von Online-Bezahl­trans­ak­tio­nen benö­tigt wer­den und dem Nut­zer Geld ein­spie­len sol­len. Am Oster­sonn­tag erschien laut Poli­zei der Käu­fer in Beglei­tung eines wei­te­ren Man­nes in der Bran­de­cker­stra­ße in Obern­dorf, um die Ware abzu­ho­len.

Doch dann lief alles ganz anders, als vom Ver­käu­fer erhofft: So woll­te der den bis­he­ri­gen Ermitt­lun­gen zufol­ge der Käu­fer die bei­den Hard­ware-Pake­te zuerst ins Auto laden und dann die ver­ein­bar­ten 600 Euro Kauf­preis bezah­len. Der Anbie­ter for­der­te dage­gen die sofor­ti­ge Bezah­lung und ver­sperr­te den Aus­gang. Einer sei­ner Besu­cher schlug ihm dar­auf­hin mehr­fach ins Gesicht und zog ihn von der Woh­nungs­tür weg. Der ande­re öff­ne­te die Tür. Danach ver­schwand das Duo samt der Ware in Rich­tung eines Park­hau­ses. Bezahlt hät­ten sie nicht.

Der Geschä­dig­te nahm mit Unter­stüt­zung von Anwoh­nern noch die Ver­fol­gung der Täter auf. Doch die Suche blieb erfolg­los. Durch die Schlä­ge gegen den Kopf wur­de der Beraub­te nicht uner­heb­lich ver­letzt. Jetzt ermit­telt die Poli­zei wegen des Raub­de­likts.