Einsatz in Flözlingen

Feuerwehreinsatz in Flözlingen. Foto: peter Arnegger

Am Don­ners­tag­abend sind die Ret­tungs­kräf­te in den Zim­mer­ner Teil­ort Flöz­lin­gen geru­fen wor­den. „Unkla­re Rauch­ent­wick­lung”, so das Alarm­stich­wort. Ein Brand in einem Wohn­ge­biet, hieß es wei­ter. Die Feu­er­wehr rück­te sofort mit sechs Fahr­zeu­gen, der Ret­tungs­dienst mit zwei­en aus. 

Am Ende konn­te ein lächeln­der stell­ver­tre­ten­der Kom­man­dant der Zim­mer­ner Wehr als Ein­satz­lei­ter Ent­war­nung geben: Ein Ofen­rohr sei abge­rutscht, so Marc Bur­kard zur NRWZ. Und: „Der Haus­ei­gen­tü­mer läuft putz­mun­ter her­um, es gab kei­ne Ver­letz­ten.”

Der Rauch aus dem offe­nen Ofen­rohr, das offen­bar aus der Muf­fe in der Wand abge­fal­len war, hat­te schnell die Kel­ler­räu­me des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses gefüllt. Die Türen sei­en beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr noch ver­schlos­sen gewe­sen, so Bur­kard. Des­halb hat­te sich der Rauch zunächst nicht all­zu stark aus­brei­ten kön­nen.

Zugleich hieß das zu Beginn des Ein­sat­zes: unkla­re Lage. Even­tu­ell doch ein Feu­er? Die Feu­er­wehr bau­te ange­sichts des­sen eine Lösch­ver­sor­gung aus dem ange­rück­ten Lösch­fahr­zeug und einem Hydran­ten auf, sperr­te die Stra­ße ab, rück­te mit sechs Fahr­zeu­gen, inklu­si­ve der 31 Jah­re alten Dreh­lei­ter an.

Das Rote Kreuz, das mit einem Not­arzt, einer Ret­tungs­wa­gen­be­sat­zung und dem Orga­ni­sa­to­ri­schen Lei­ter Ret­tungs­dienst vor Ort gewe­sen ist, konn­te nach etwa 25 Minu­ten nach Alar­mie­rung wie­der abrü­cken. Die Feu­er­wehr küm­mer­te sich der­weil um die Belüf­tung der ver­rauch­ten Kel­ler­räu­me. Die Hei­zung blieb in Betrieb, die Feu­er­wehr rich­te­te das Rohr not­dürf­tig. Ein Schorn­stein­fe­ger soll sie sich nun anschau­en, hieß es.