Jugendliche aus Rottweil, Zimmern und Oberndorf berbrachten erlebnisreiche Tage in Taizé. Foto: pm

KREIS ROTTWEIL – Rund 45 Firm­lin­ge und Jugend­li­che aus Rott­weil, Zim­mern und Obern­dorf haben sich in den Herbst­fe­ri­en auf den Weg nach Tai­zé gemacht, einem klei­nen Ort im fran­zö­si­schen Bur­gund. Mit etwa 2000 ande­ren Jugend­li­chen aus ver­schie­de­nen Natio­nen erleb­ten sie in der dor­ti­gen öku­me­ni­schen, inter­na­tio­na­len Jugend­be­geg­nungs­stät­te der Brü­der von Tai­zé besinn­li­che und ereig­nis­rei­che Tage.

Regel­mä­ßi­ge Gebets­zei­ten, Bibel­ein­füh­run­gen, Gesprächs­grup­pen sowie Mit­ar­beit bei ver­schie­de­nen Auf­ga­ben gehör­ten zum täg­li­chen Pro­gramm. Regen und Käl­te konn­ten die gute Stim­mung unter den Jugend­li­chen nicht trü­ben. „Wie wird man Bru­der in Tai­zé?“, „Wel­che Regeln gibt es in Tai­zé?“, „Kochen die Brü­der sel­ber?“, „Wie hat Ihre Fami­lie auf Ihre Ent­schei­dung reagiert?“, die­se und ande­re Fra­gen konn­ten die Jugend­li­chen Bru­der Phil­ipp stel­len, der sich extra für ein Gespräch mit der Grup­pe aus Rott­weil und Umge­bung Zeit nahm und bereit­wil­lig auf die Anlie­gen der Jugend­li­chen ein­ging.

Neben den zahl­rei­chen Erleb­nis­sen tru­gen die Gemein­schaft mit so vie­len ande­ren gleich­ge­sinn­ten Jugend­li­chen, das gemein­sa­me Put­zen, die Spie­le in der Frei­zeit und vie­les mehr zu einer guten Atmo­sphä­re und einem gelun­ge­nen Auf­ent­halt bei. Am meis­ten beein­druckt haben die drei täg­li­chen Gebets­zei­ten in der Kir­che mit den Lie­dern und einer lan­gen Stil­le sowie die sehr offe­ne und fröh­li­che Atmo­sphä­re. Auf die Fra­ge „Was nimmst du aus Tai­zé an Erfah­rung mit?“, ant­wor­tet ein Jugend­li­cher: „Dass wir alle eine Gemein­schaft sind, egal woher wir kom­men und dass man nicht immer die bes­ten Sachen haben muss, um glück­lich zu sein“.