Eschbronn: Obst- und Gartenbauverein plant Hüttenneubau

35.000 Euro erforderlich

Hat bald ausgedient die Hütte des Obst- und Gartenbauvereins Eschbronn. Foto: rg

Der Obst- und Garten­bau­vere­in Eschbronn will eine neue Vere­in­shütte bauen. Das haben etwa 20 Mit­glieder bei ein­er außeror­dentlichen Mit­gliederver­samm­lung beschlossen. Die neue Hütte soll auf der Ver­such­san­lage am Bren­nten­wald entste­hen.

Der Vere­insvor­sitzende Christoph Mey­er-Sander beschrieb den „lan­gen Marsch bis zur Bau­genehmi­gung“, die er in Kürze erwarte. Dank der Unter­stützung von Bürg­er­meis­ter Franz Moser seien die Unter­la­gen nun kom­plett. Die alte Vere­ins- Hütte stammt aus dem Jahr 1986. In der Zwis­chen­zeit sei der Vere­in auf mehr als 200 Mit­glieder gewach­sen und biete auch mehr an. Bald sei klar gewe­sen, dass ein Anbau „zu ein­er Flickschus­terei“ werde und die alte Hütte drin­gend saniert wer­den müsse. Das wäre kaum bil­liger als ein Neubau, so Mey­er-Sander.

Schon lange seien die Arbeits­geräte und Maschi­nen gestapelt, weit­ere sog­ar bei ver­schiede­nen Mit­gliedern aus­ge­lagert. Auch für das Schüler­be­gleit­pro­gramm „Natur pur“ mit etwa 40 Kindern und für Aktiv­itäten wie Schnei­dekurse bräuchte der Vere­in ein zuver­läs­siges Zuhause und Schutz vor schlechtem Wet­ter. „Lasst uns mutig sein und die Zukun­ft des Vere­ins sich­ern, die mit ein­er Hütte größer ist als ohne“, warb Mey­er-Sander für den Neubau.  

Geplant ist ein Holzhaus mit etwa 90 Quadrat­metern Grund­fläche und einem Sat­tel­dach. Weil ein Wass­er- und Stro­man­schluss ans öffentliche Netz und eine Toi­let­ten­lage von der Bau­rechts­be­hörde nicht genehmigt wer­den, werde man eine mobile Toi­lette auf­stellen. Die Stromver­sorgung soll später eine Pho­to­voltaikan­lage gewährleis­ten. Für den Neubau, der in diesem Früh­jahr begonnen wer­den soll,  seien Aus­gle­ichs­maß­nah­men erforder­lich. Diese sollen über eine beson­dere Bepflanzung erfol­gen. Als Wasser­spe­ich­er dient eine Zis­terne, deren Über­lauf ein Biotop speist.

Der Vere­in will den etwa 35.000 Euro teure Hüt­ten­bau mit Eigenkap­i­tal, Spenden und einem Dar­lehen über 25.000 Euro finanzieren. Auch etwas erhöhte Mit­glieds­beiträge sind angedacht. Darüber wird dann die ordentliche Hauptver­samm­lung entschei­den. (rg)