FDP-Vorstand spricht sich für den Bau der geplanten Hängebrücke aus

Mit Bällen konnten die Bürger bei der FDP schon zur JVA ihre Meinung über deren bevorzugten Standort abgeben. Jetzt will die Partei eine ähnliche Umfrage zur Hängebrücke machen. Foto: pm

ROTTWEIL – Bei der ers­ten Kreis­vor­stands­sit­zung der Frei­en Demo­kra­ten Rott­weil in die­sem Jahr kamen vor allem aktu­el­le The­men zur Debat­te. Es wur­den aber auch eini­ge Ter­mi­ne abge­steckt. In Hin­blick auf den Bür­ger­ent­scheid in Rott­weil spra­chen sich die Anwe­sen­den für den Bau der geplan­ten Hän­ge­brü­cke aus. „Die­ses Pro­jekt birgt vie­le Zukunfts­chan­cen für unse­re Stadt, die wir nut­zen soll­ten“, fass­te der Kreis­vor­sit­zen­de und Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ger­hard Aden zusam­men.

Bei der FDP sei man sich aber auch dar­über im Kla­ren, dass es Vor­be­hal­te gegen den Bau der Attrak­ti­on gebe. Dar­um wol­le man bei einem Info­stand am 11. März auf dem Wochen­markt in Rott­weil mit dem Bür­ger ins Gespräch kom­men und die Mei­nun­gen auf­neh­men. Wie schon bei einer Akti­on der FDP zur JVA sol­len Stand­be­su­cher mit Bäl­len ihre Mei­nung bei einer Umfra­ge kund­tun dür­fen.

Bei der Sit­zung kam auch die Ver­bes­se­rung der Alters­ver­sor­gung der Abge­ord­ne­ten zur Spra­che. Unver­ständ­nis und Wut drück­ten die ehren­amt­li­chen Par­tei­mit­glie­der aus. „Der Rück­schritt hin zu Staats­pen­sio­nen ist zutiefst unan­stän­dig. Da hat­te die FDP mit ihrer Ableh­nung von vorn­her­ein Recht“, mach­te Aden sei­ne Posi­ti­on und die sei­ner Frak­ti­on klar. Beson­ders das Zurück­ru­dern durch CDU, SPD und Grü­ne nach den vehe­men­ten Pro­tes­ten sei „an Pein­lich­keit kaum zu über­bie­ten“.

Ver­wun­dert zeig­te sich Aden gegen­über den Vor­wür­fen des loka­len AfD-Abge­ord­ne­ten Sän­ze, dass die FDP sich bei der Erhö­hung der Wahl­kreis­bud­gets beson­ders her­vor­ge­tan habe. „Da spricht einer, der es gar nicht wis­sen kann, da die AfD gar nicht bei den Gesprä­chen dabei war“, merk­te der FDP-Abge­ord­ne­te an. „Aber mit der Wahr­heit nimmt es die soge­nann­te Alter­na­ti­ve ohne­hin sel­ten genau“, sum­miert Aden sei­ne Erfah­run­gen aus dem Par­la­ments­be­trieb.

Bei der Par­tei­ar­beit vor Ort freue man sich bei den Frei­en Demo­kra­ten auf den Besuch des FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Hans-Ulrich Rül­ke, der zum tra­di­tio­nel­len poli­ti­schen Ascher­mitt­woch in Flöz­lin­gen zu Gast sein wer­de. Außer­dem sei eine Ver­an­stal­tung mit dem Hor­ber Euro­pa­ab­ge­ord­ne­ten und Lan­des­vor­sit­zen­den Micha­el Theu­rer am 12. Mai in Sulz geplant. Dort sol­le es nach den schick­sals­schwe­ren Wah­len in Frank­reich und in den Nie­der­lan­den um die Fra­ge gehen, wie sich Deutsch­land in Euro­pa behaup­ten kann.