Hauptprobe in Villingendorf unter den Augen zahlreicher Zuschauer. Fotos: Feuerwehr

VILLINGENDORF – Am ver­gan­gen Sams­tag heul­ten in Vil­lin­gen­dorf die Mar­tins­hör­ner von Feu­er­wehr und dem DRK Orts­ver­ein Vil­lin­gen­dorf zu dies­jäh­ri­gen Haupt­pro­be. Übungs­an­nah­me war das ein mit meh­re­ren Per­so­nen besetz­ter Pkw von der Brei­te in Rich­tung Teu­fen­stra­ße gefah­ren ist. Auf­grund über­höh­ter Geschwin­dig­keit ver­lor der Fah­rer die Kon­trol­le über das Fahr­zeug und prallt in den Öko­no­mie­teil des Gebäu­des Teu­fen­stra­ße 14.

Die Insas­sen konn­ten sich nicht selbst­stän­dig aus dem Pkw befrei­en. Aus­lau­fen­der Kraft­stoff ent­zün­det sich und setzt das Gebäu­de in Brand. Der zu Hil­fe eilen­de Haus­be­woh­ner ver­letzt sich beim Lösch­ver­such und wird ver­misst.

Trotz des kal­ten Schmud­del­wet­ters ström­ten zahl­rei­che Zuschau­er, vie­le Kin­der und auch Ver­tre­ter des Gemein­de­rats zusam­men mit Bür­ger­meis­ter Mar­cus Türk und die Kame­ra­den der Alters­wehr zum Schau­platz in die Teu­fen­stra­ße. Und sie wur­den nicht ent­täuscht. Das Übungs­sze­na­ri­um war bes­tens vor­be­rei­tet. Feu­er­wehr­kom­man­dant Robert Flaig erklär­te den Zuschau­ern anschau­lich die erfor­der­li­chen Maß­nah­men und die Abläu­fe von Feu­er­wehr.

Das zuerst ein­ge­trof­fen Fahr­zeug wur­de für die tech­ni­sche Hil­fe und die Brand­be­kämp­fung am ver­un­glück­ten PKW ein­ge­setzt, hier muss­ten die Kräf­te den Brand ablö­schen und mit­tels tech­ni­scher Hil­fe wur­de der PKW geöff­net. Hier­zu wur­den die Türen ent­fernt und das Dach abge­nom­men, um die Pati­en­ten so scho­nen wie mög­lich ret­ten zu kön­nen.

Das zwei­te Fahr­zeug der Feu­er­wehr Vil­lin­gen­dorf wur­de für die Per­so­nen­su­che und die Brand­be­kämp­fung unter Atem­schutz im Gebäu­de ein­ge­setzt. Die Mann­schaft des MTW unter­stüt­ze die Brand­be­kämp­fung am Gebäu­de. Die geret­te­ten Per­so­nen aus dem PKW und der ver­un­glück­te Haus­be­sit­zer wur­den nach ihrer Ret­tung an das DRK über­ge­ben und von die­sem vor­bild­lich ver­sorgt. Für das DRK kom­men­tier­te Dani­el Mül­ler die Arbeit des DRKs

Die Feu­er­wehr konn­te sich dann kom­plett auf die Brand­be­kämp­fung kon­zen­trie­ren. Nach rund 40 Minu­ten hieß es dann für alle Roh­re Was­ser halt. Man konn­te eine rund­um gelun­gen Übung für alle Zuschau­er zei­gen.