8.2 C
Rottweil
Montag, 17. Februar 2020

Feuerwehren Rottweil und Zimmern: lobende Worte von den Kommandanten

Gemeinsam den Ernstfall geprobt

Die Feuerwehren Rottweil und Zimmern rücken zu verschiedenen Einsätzen gemeinsam aus, zum Beispiel zu schwereren Verkehrsunfällen im Bereich Zimmern. Die Unfallrettung erfordert deshalb eine schnelle und koordinierte Hilfe für die Verletzten. Genau dieses Szenario ist am vergangenen Donnerstag geprobt worden.

Übungsannahme war ein Verkehrsunfall zwischen zwei Autos. Weitere angenommene Ausgangslage: Beim Aufprall überschlug sich einer der Wagen und blieb auf der Seite liegen. Zwei Menschen wurden eingeklemmt und mussten nun fachmännisch und schonend gerettet werden. Um im Ernstfall Hand in Hand zusammen zu arbeiten, wurden die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Zimmern sowie die des Rüstzuges der Einsatzabteilung Rottweil-Kernstadt gemischt besetzt.

Zur Rettung der verletzten und eingeklemmten Personen musste bei einem Wagen das Dach abgenommen werden. Außerdem waren parallel mit zwei hydraulischen Rettungssätzen, also jeweils mit Schere und Spreizer, an der Fahrer- und Beifahrerseite, Zugangsöffnungen zu schaffen. Auch die Erstversorgung von Verletzten wurde geübt, da im Ernstfall nicht davon ausgegangen werden kann, dass der Rettungsdienst bereits vor der Feuerwehr vor Ort ist, wie die Feuerwehr berichtet. Medizinisch qualifiziertes Feuerwehrpersonal könne im Einsatzfall die Verletzten jedoch bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreuen.

Erschwert wurde die Übung durch die einsetzende Dunkelheit, welche zusätzlich zum Rettungsgerät noch den Aufbau von diversen Beleuchtungsmitteln erforderlich machte.

Der Zimmerner Gesamtkommandant Volker Schwab und der Rottweiler Stadtbrandmeister Frank Müller zeigten sich zufrieden mit dem Übungsverlauf und konnten lobende Worte an die Einsatzkräfte richten. Die Wichtigkeit gemeinsamer Übungen sei hier deutlich geworden, wenngleich aufgrund der gemeinsamen Ausbildung am Ausbildungsstützpunkt Rottweil die gleichen Fachkenntnisse vorhanden seien, hieß es.

 

Mehr auf NRWZ.de