Gemeinsame Übung der Zimmerner und Rottweiler Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Rottweil

Die Feu­er­weh­ren Rott­weil und Zim­mern rücken zu ver­schie­de­nen Ein­sät­zen gemein­sam aus, zum Bei­spiel zu schwe­re­ren Ver­kehrs­un­fäl­len im Bereich Zim­mern. Die Unfall­ret­tung erfor­dert des­halb eine schnel­le und koor­di­nier­te Hil­fe für die Ver­letz­ten. Genau die­ses Sze­na­rio ist am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag geprobt wor­den.

Übungs­an­nah­me war ein Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Autos. Wei­te­re ange­nom­me­ne Aus­gangs­la­ge: Beim Auf­prall über­schlug sich einer der Wagen und blieb auf der Sei­te lie­gen. Zwei Men­schen wur­den ein­ge­klemmt und muss­ten nun fach­män­nisch und scho­nend geret­tet wer­den. Um im Ernst­fall Hand in Hand zusam­men zu arbei­ten, wur­den die Ein­satz­fahr­zeu­ge der Feu­er­wehr Zim­mern sowie die des Rüst­zu­ges der Ein­satz­ab­tei­lung Rott­weil-Kern­stadt gemischt besetzt.

Zur Ret­tung der ver­letz­ten und ein­ge­klemm­ten Per­so­nen muss­te bei einem Wagen das Dach abge­nom­men wer­den. Außer­dem waren par­al­lel mit zwei hydrau­li­schen Ret­tungs­sät­zen, also jeweils mit Sche­re und Sprei­zer, an der Fah­rer- und Bei­fah­rer­sei­te, Zugangs­öff­nun­gen zu schaf­fen. Auch die Erst­ver­sor­gung von Ver­letz­ten wur­de geübt, da im Ernst­fall nicht davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass der Ret­tungs­dienst bereits vor der Feu­er­wehr vor Ort ist, wie die Feu­er­wehr berich­tet. Medi­zi­nisch qua­li­fi­zier­tes Feu­er­wehr­per­so­nal kön­ne im Ein­satz­fall die Ver­letz­ten jedoch bis zum Ein­tref­fen des Ret­tungs­diens­tes betreu­en.

Erschwert wur­de die Übung durch die ein­set­zen­de Dun­kel­heit, wel­che zusätz­lich zum Ret­tungs­ge­rät noch den Auf­bau von diver­sen Beleuch­tungs­mit­teln erfor­der­lich mach­te.

Der Zim­mer­ner Gesamt­kom­man­dant Vol­ker Schwab und der Rott­wei­ler Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler zeig­ten sich zufrie­den mit dem Übungs­ver­lauf und konn­ten loben­de Wor­te an die Ein­satz­kräf­te rich­ten. Die Wich­tig­keit gemein­sa­mer Übun­gen sei hier deut­lich gewor­den, wenn­gleich auf­grund der gemein­sa­men Aus­bil­dung am Aus­bil­dungs­stütz­punkt Rott­weil die glei­chen Fach­kennt­nis­se vor­han­den sei­en, hieß es.