Ein 27-Jäh­ri­ger hat in Fluorn (Kreis Rott­weil) ver­sucht, vor der Poli­zei zu flüch­ten. Mit bis zu 150 Stun­den­ki­lo­me­ter war er nach Anga­ben der Beam­ten durch die Gemein­de und benach­bar­te Orte gebret­tert. Zwi­schen­zeit­lich schien es, als wäre er ent­kom­men. Sie fass­ten ihn am Ende den­noch.  

Der 27-jäh­ri­ge Fah­rer eines VW Tigu­ans war am Mitt­woch­abend nicht gewillt, sich von einer Poli­zei­strei­fe im Stahl­acker­weg, im Bereich „Gewann Stockhölzle/Langer Berg” kon­trol­lie­ren zu las­sen. Als der jun­ge Mann den Strei­fen­wa­gen erkann­te, gab er Gas und flüch­te­te mit bis zu 150 Stun­den­ki­lo­me­tern über Fluorn, Peter­zell, Reu­tin und Aisch­feld. das berich­tet die Poli­zei.

Dem­nach wen­de­te der 27-Jäh­ri­ge anschlie­ßend und ras­te über Aisch­feld zurück in Rich­tung Reu­tin. Vor die­sem Ort gelang es ihm, indem er mit sei­nem Wagen auf einen unbe­fes­tig­ten Wald­weg abbog, der Strei­fe zu ent­kom­men.

Da wei­te­re Strei­fen in die Fahn­dung ein­ge­bun­den waren, währ­te die Flucht jedoch nicht lan­ge. Bereits im Orts­ge­biet von Reu­tin konn­te der 27-Jäh­ri­ge von einer Strei­fen­be­sat­zung des Poli­zei­re­viers Freu­den­stadt gestoppt wer­den.

Nach eige­nen Anga­ben hat­te der Beschul­dig­te am Tag zuvor Mari­hua­na kon­su­miert. Unter Alko­hol­ein­wir­kung stand er indes nicht.

Noch wäh­rend sie ihm hin­ter­her fuh­ren, war den Beam­ten auf­ge­fal­len, dass sich im Fahr­zeug des 27-Jäh­ri­gen Can­na­bis­pflan­zen befan­den. Bei der Kon­trol­le waren die­se jedoch nicht mehr im Fahr­zeug. Auf Vor­halt räum­te der 23-jäh­ri­ger Mit­fah­rer ein, dass sie die Pflan­zen kurz zuvor in einem Wald­stück abge­legt hat­ten.

Bei einer anschlie­ßen­den Kon­trol­le fan­den die Poli­zis­ten ins­ge­samt sieb­zehn Can­na­bis­pflan­zen. Die wur­den sicher­ge­stellt.

Wie der 23-jäh­ri­ge Mit­fah­rer wei­ter mit­teil­te, habe er die Pflan­zen zum Eigen­kon­sum auf­ge­zo­gen. Die Fol­ge: eine Durch­su­chung des Fahr­zeu­ges sowie der Woh­nung des 23-Jäh­ri­gen. Dort fan­den die Poli­zis­ten diver­se Dro­ge­nuten­si­li­en sowie Dro­gen­rück­stän­de.

Bei­de Män­ner wer­den wegen ille­ga­len Dro­gen­be­sit­zes, der Fah­rer außer­dem wegen Fah­rens unter Dro­gen­ein­fluss ange­zeigt.