Feuer in Fluorn-Winzeln: Polizei schließt Brandstiftung nicht aus

Großeinsatz der Feuerwehr

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Fotos: SDMG

Gegen 2.30 Uhr ist die Feu­er­wehr Flu­orn-Win­zeln (Kreis Rott­weil) zu einem im Voll­brand ste­hen­den Gebäu­de geru­fen wor­den. Es han­delt sich um ein unbe­wohn­tes Haus im Besitz der Gemein­de. Ver­letzt wur­de nie­mand. Das Haus brann­te völ­lig nie­der. Der Sach­scha­den soll bei etwa 200.000 Euro lie­gen. Die Poli­zei schließt Brand­stif­tung nicht aus.

Am Don­ners­tag­mor­gen wur­de die Feu­er­wehr Flu­orn-Win­zeln gegen 2.30 Uhr nach Flu­orn zu einem Gebäu­de­brand alar­miert. „Das Aus­maß des Feu­ers war von Wei­tem zu sehen – bereits von Dorn­han aus war der Feu­er­schein deut­lich sicht­bar”, berich­tet der Kreis-Pres­se­spre­cher der Feu­er­wehr, Manu­el Suhr. Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr habe das Gebäu­de im Voll­brand gestan­den.

Das Objekt liegt in der Stra­ße Kirch­stei­ge im Orts­teil Flu­orn. Es ist ein leer­ste­hen­des und denk­mal­ge­schütz­tes Bau­ern­haus, das im Besitz der Gemein­de stand. Es ist durch den Brand laut Poli­zei voll­stän­dig zer­stört wor­den.

Wie die Poli­zei mit­teilt, brach das Feu­er im rück­wär­tig gele­ge­nen Öko­no­mie­teil des älte­ren Hau­ses offen­bar kurz nach 2 Uhr aus. Eine Anwoh­ne­rin der hin­ter dem Gebäu­de par­al­lel zur Kirch­stei­ge ver­lau­fen­den Rön­ten­ber­ger Stra­ße ent­deck­te den Brand und ver­stän­dig­te die Feu­er­wehr. Sie war zuvor durch Brand­ge­ruch über ein geöff­ne­tes Fens­ter und ent­spre­chen­de Geräu­sche auf das Feu­er auf­merk­sam gewor­den.

Nach der Mel­dung rück­ten die gesam­te Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr der Dop­pel­ge­mein­de Flu­orn-Win­zeln sowie die Feu­er­wehr Alpirs­bach-Peter­zell aus und führ­te die Lösch­ar­bei­ten unter der Lei­tung von Flu­orn-Win­zeln durch. Auch Ret­tungs­kräf­te des DRK waren mit einer kom­plet­ten Bereit­schaft ein­ge­setzt.

Da sich das Feu­er vom Öko­no­mie­teil schnell auf das gesam­te Gebäu­de aus­dehn­te, konn­te das Haus trotz sofort ein­ge­lei­te­ter Lösch­maß­nah­men nicht mehr geret­tet wer­den. Die Wehr­män­ner lie­ßen das alte Gebäu­de kon­trol­liert nie­der­bren­nen.

Ein Nach­bar­ge­bäu­de sowie ein hin­ter dem Brand­ob­jekt befind­li­ches Öko­no­mie­ge­bäu­de eines ande­ren Anwe­sens wur­den durch die bestehen­de Hit­ze­ein­wir­kung leicht in Mit­lei­den­schaft gezo­gen.

Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird nach ers­ten Schät­zun­gen auf rund 200.000 Euro geschätzt. Per­so­nen kamen nicht zu Scha­den.

Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che – eine Brand­stif­tung kann nach der­zei­ti­gem Stand nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, so die Poli­zei – wur­den von den Beam­ten der Kri­mi­nal­po­li­zei Freu­den­stadt sowie der kri­mi­nal­tech­ni­schen Spu­ren­si­che­rung über­nom­men und dau­ern an.