Auch aus dem Kreis Rottweil waren Tanzfans inLlahr dabei. Foto: pm

KREIS ROTTWEIL – „Und wie­der tanzt Baden-Würt­tem­berg“ auf der Lan­des­gar­ten­schau in Lahr, mit dabei Tanz­be­geis­ter­te der Katho­li­schen Erwach­se­nen­bil­dung Kreis Rott­weil und der VHS Schram­berg mit ihrer Lei­te­rin Rena­te Sei­del. Und was ein ech­ter Gar­ten­schau-Tanz­fan ist, der legt auch auf Kies- oder Gras­bo­den eine kes­se Soh­le hin.

Ver­gan­ge­nen Don­ners­tag war Senio­ren­tanz­tag auf der Lan­des­gar­ten­schau in Lahr, und unter den Kup­peln des gro­ßen Zel­tes wieg­ten sich schon am Vor­mit­tag gut 1000 Tän­ze­rin­nen und Tän­zer zu den Rhyth­men von Wal­zer und Co. Den gan­zen Tag über gab es an ver­schie­de­nen Orten Gele­gen­heit zu Mit­mach­tän­zen, und vie­le, die gera­de des Weges kamen, reih­ten sich spon­tan in die Krei­se oder Lini­en ein. Wem die Mit­tags­hit­ze doch etwas zusetz­te, oder wer nicht mehr ganz so gut zu Fuß war, kam trotz­dem auf sei­ne Kos­ten: Auch Tän­ze im Sit­zen stan­den auf dem Pro­gramm; alle Mus­kel­grup­pen wur­den bewegt und auch das Gehirn trai­niert.

Und wer gedacht hat­te, das ist ja ganz gemüt­lich, hat viel­leicht gemerkt, das war doch recht anspruchs­voll! Aber Spaß hat´s gemacht! „Eine Ver­an­stal­tung der Lebens­freu­de“, wie es die Vor­sit­zen­de des Lan­des­ver­ban­des „Erleb­nisTanz“, Bron­ner nann­te, und der begeis­ter­te Bei­fall gab ihr recht. Sogar das Zuschau­en mach­te Freu­de, die zahl­rei­chen Zuschau­er geiz­ten nicht mit Applaus. Neben Gesel­lig­keit und gesund­heit­li­cher Vor­tei­le führ­te Bron­ner bei ihrer Vor­stel­lungs­run­de zusam­men mit dem Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Lahr noch einen Plus­punkt an: Man brau­che kei­nen Tanz­part­ner mit­brin­gen, der fin­de sich von allei­ne in den Grup­pen.

Auch das Wet­ter trug sei­nen Teil zum Gelin­gen der Ver­an­stal­tung bei, und das bun­te Wogen auf den Tanz­plät­zen wett­ei­fer­te mit dem Leuch­ten des üppi­gen Som­mer­flors in den vie­len Bee­ten. Die­se herr­li­che Blü­ten­pracht zu genie­ßen, auch dazu blieb zwi­schen­durch noch Zeit, bevor der Bus die Teil­neh­me­rin­nen wie­der zurück in den hei­mat­li­chen Ort brach­te.