Geht es nach fünf Mitgliedern des Gemeinderats Zimmern o.R. dürfen die Bürgerinnen und Bürger aus dem Kernort bei der nächsten Kommunalwahl auch einen eigenen Ortschaftsrat wählen. Foto: Archiv

Zim­mern o.R. (wit) – Mehr Bür­ger­nä­he ver­spre­chen sich fünf Gemein­de­rä­te aus Zim­mern o.R. von der Ein­rich­tung eines Ort­schafts­rats für den Kern­ort. Bis­her gibt es Ort­schafts­rä­te in den Teil­or­ten Flöz­lin­gen, Hor­gen und Stet­ten.

In ihrem gemein­sa­men Antrag schrei­ben sie: „Der Gemein­de­rat möge beschlie­ßen: Die Gemein­de Zim­mern rich­tet auch für den soge­nann­ten Kern­ort einen Ort­schafts­rat ein, die Haupt­sat­zung wird ent­spre­chen geän­dert.“ Unter­schrie­ben ist der Antrag von Chris­ti­an Löff­ler, Elke Mül­ler, Win­fried Prag­low­ski, Peter Ren­nin­ger und Hans-Georg Scher­fer.

Auf ihrer Home­page gibt die Gemein­de­ver­wal­tung die Ein­woh­ner­zahl mit ins­ge­samt 5987 an. Davon in den Orts­tei­len Hor­gen 698, Flöz­lin­gen 669 und Stet­ten 648. Wäh­rend eben die­se drei jeweils eine eige­ne ört­li­che Ver­tre­tung, näm­lich einen Ort­schafts­rat haben, wol­len die fünf unter­zeich­nen­den Gemein­de­rä­te für die 3972 Ein­woh­ner im Kern­ort Zim­mern o.R. auch ein sol­ches Gre­mi­um.

Auf Anfra­ge der NRWZ erläu­tert Gemein­de­rat Win­fried Prag­low­ski, dass dies aus Sicht der Antrag­stel­ler mehr Bür­ger­nä­he bringt. Der Weg des Orts­vor­ste­hers zum Bau­hof oder ande­ren Ein­rich­tun­gen der Gemein­de sei ein­fach kür­zer.

Das letz­te Wort in der Sache hat der Gemein­de­rat der Gesamt­ge­mein­de Zim­mern o.R. Die­ser besteht aus 17 Gemein­de­rä­ten und Bür­ger­meis­te­rin Car­men Merz. Aus dem Kern­ort kom­men zehn Gemein­de­rä­te, aus Hor­gen und Flöz­lin­gen jeweils zwei und aus Stet­ten drei Gemein­de­rä­te. Von den fünf Antrag­stel­lern kom­men vier aus dem Kern­ort und eine aus Stet­ten. Die bereits bestehen­den Ort­schafts­rä­te in Hor­gen, Flöz­lin­gen und Stet­ten haben jeweils acht Mit­glie­der, dar­un­ter jeweils der Orts­vor­ste­her.