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Freitag, 18. September 2020

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Generalsanierung der Anhalter Hütte ist eine Herausforderung

Bergausfahrt der DAV-Sektion Oberer Neckar zur Anhalter Hütte in Imst

Region / Imst (pm) – Die Vorbereitungen für die Generalsanierung der Anhalter Hütte in Imst nehmen Fahrt auf. Bereits im März 2018 wurde bei der Mitgliederversammlung der DAV Sektion Oberer Neckar einstimmig das Sanierungsprojekt für die Anhalter Hütte beschlossen. Hierüber informiert der DAV in einer Pressemitteilung.

Im Rathaus: Martin Krause (von links/Schatzmeister), Diplom-Ingenieur Jürgen Ewerz (Imst), Rony Dreher (Hüttenwart), Stefanie Arnold (zweite Vorsitzende) und Rudolf Mager (Vorsitzender).

Dem Beschluss ging ein langer Prozess der Ideensammlung und Entwurfsplanung voraus. Grundlage bildete die vom Hauptverband in München unterstützte Bestandserhebung eines Tiroler Ingenieurbüros aus dem Jahre 2014, in der die Notwendigkeit einer Generalsanierung dokumentiert wurde. Sowohl von der Denkmalpflege aus Innsbruck als auch aus München kam die Bitte den Hüttenstandort zu erhalten und grundlegend, aber im Sinne des Denkmalschutzes, zu ertüchtigen.

Das Projekt wird nach dem Sektions- und Kletterzentrum K5 in Rottweil wieder eine ganz besondere Herausforderung darstellen. Das Projekt wird mit 60 Prozent Beihilfe aus dem DAV-Hauptverband und dem DAV-Landesverband unterstützt. Zusammen mit der Sonderumlage, dem sogenannten Hüttenbatzen“, den alle A-Mitglieder mit 40 Euro erbringen, sieht sich die Sektion finanziell auf einem guten Weg.

Planung Anhalter Hütte, Ansicht Nord-West.

Ende Juni startete am frühen Freitagmorgen die Vorstandschaft mit Rudolf Mager, Stefanie Arnold, Martin Krause und Hüttenwart Ronny Dreher zu einer Infoveranstaltung nach Imst. Dort nutzten sie die Gelegenheit zusammen mit ihrem Imster Bauleiter Jürgen Ewerz den Vertretern der Stadt darunter Bürgermeister Stefan Weirather, Gemeinderäten, Vertretern der umliegenden Gemeinden und von Genehmigungsbehörden den aktuellen Projektstand vorzustellen.

Vorsitzender Rudolf Mager erinnerte in seiner Präsentation an das gemeinsam begangene 100-jährige Hüttenjubiläum im Jahre 2012. Damals gab es bereits Übereinstimmung, dass der besondere Charakter dieser auf 2000 Meter ü.NN am Fuße der Heiterwand gelegenen alpinen Schutzhütte ein sehr schützenswertes Gut darstellt. Bei einem Besuch 2015 bei der Gemeinde Imst mit einem Architektursemester der Uni Stuttgart wurde der Startschuss für die konkreten planerischen Überlegungen gegeben.

Blick vom Maldongrat auf die Anhalter Hütte.

Der nun vorliegende aktuelle Entwurf der Sektion gilt als Beispiel für nachhaltiges Bauen im Alpenraum, die Robert Kolbitsch, Ressortleiter für Hütten und Wege im Hauptverband München zuletzt auf der Hauptversammlung in Siegen im letzten Jahr ausdrücklich lobte: „Eine sehr gelungene Planung, ein Vorzeigeprojekt, das Freude auf die Umsetzung macht“. Die Betreuung der alpinen Infrastruktur ist eine der Kernaufgaben der Alpenvereine in Deutschland und Österreich. Es geht dabei auch um Besucherlenkung und aktiven Naturschutz. Die Gemeinde Imst begrüßt und unterstützt das Vorhaben ausdrücklich. Wichtige Fragen, wie beispielsweise zur künftigen Hüttentechnik konnten direkt geklärt werden.

Im Laufe des Samstag füllte sich die Hütte bei schönstem Bergwetter. Über 50 Bergfreunde aus Trossingen, Schramberg, Rottweil, Oberndorf und Spaichingen fanden den Weg auf „ihre“ Hütte in den Lechtaler Alpen. Klettern in der Nordwand des Falschen Kogel, steile Kraxeleien zum Maldongrat und der Genuss des Blumenparadieses rund um den Tschachun waren einige ihrer Unternehmungen.

Viele wollten die Atmosphäre der „alten“ Anhalter Hütte nochmals schnuppern und sich gleichzeitig von Carmen Kathrein verabschieden, die sich 2018 in ihrer 25. Saison als Wirtin der Anhalter Hütte befindet. Die langjährige Pächterin geht zum Ende der Saison 2018 in den verdienten Ruhestand. Am Samstagabend präsentierte Hüttenwart Rony Dreher allen angereisten Bergfreunden anschaulich vor Ort die Sanierungs- und Umbaupläne. Ebenso gab er einen Ausblick auf die anstehenden Arbeiten ab Ende der Saison, die mit einem „Kehraus“ am 22. September auf der Hütte endet.

Da die Baumaßnahme nur mittels Helikopterflüge logistisch bewerkstelligt werden kann, wurde mit dem Partnerbüro aus Imst, DI Jürgen Ewerz ein Verpflegungskonzept für die Montageteams entwickelt, um die kurze Bausaison in den Bergen optimal zu nutzen. Während der Bausaison, jeweils 25 Wochen in 2019 und 2020, sollen Küchenteams aus der Sektion im wöchentlichen Wechsel die Betreuung der Firmen und Arbeiter auf der Hütte übernehmen. Welches Potential in dieser Idee steckt, zeigte sich, da nach der Vorstellung bereits die ersten Anmeldungen vorlagen und Einsatzpläne diskutiert wurden. Mitte Juli gab dann auch der Gesamtvorstand grünes Licht, dass dieser ambitionierte Ansatz verbindlich in die Ausschreibung der Handwerkerleistungen übernommen werden kann. Mit diesem Einsatz der Mitglieder kann die Kostenentwicklung bei diesem zwei Millionen-Euro-Projekt wieder ein Stück weit besser abgesichert werden.

Der Vorstand hofft bei diesem Einsatz der Mitglieder auch auf ergänzende Unterstützung aus den Kommunen der Bergsteigergruppen, von Freunden und Gönnern der Sektion Oberer Neckar.

 

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