Große Freude und zufriedene Gesichter bei der 72 Stunden Aktion des BDKJ

KREIS ROTTWEIL – Die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im Dekanat Rottweil unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ ist erfolgreich abgeschlossen. Alle haben ihr Ziel erreicht! Große Freude, zufriedene Gesichter und glückliche Kinder, die viel geschaffen haben in diesen Tagen.

Zufrieden zeigt sich die Verantwortliche Greta Wycisk aus dem katholischen Jugendreferat im Dekanat Rottweil: „Über 765 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die sich auch sonst das ganze Jahr ehrenamtlich einsetzen, packten gemeinsam an und engagierten sich im gesamten Landkreis mit viel Einsatz, Kreativität und Hilfsbereitschaft für gemeinnützige Projekte“ so Wycisk. Egal, ob ein Kindergarten erweitert wurde wie in Schwenningen, Blumenwiesen gepflanzt und unzählige Insektenhotels und sogar ein Fledermausnest gebaut wurde oder ein Kirchplatz in Lauterbach modernisiert. Hier wurden gute Ideen in die Tat umgesetzt.

„Weil ihr nicht darauf wartet, dass andere aktiv werden, sondern selbst Verantwortung übernehmt,“ so Stefan Teufel, Landtagsabgeordneter, der bereits zum zweiten Mal Schirmherr der Aktion war. Es war ihm ein Anliegen, und so schaute er sich im ganzen Dekanat an zwei Tagen alle Projekte persönlich an. In Dunningen gibt es ab so sofort  einen neuen Bouleplatz, der mit 27 Tonnen Schotter von örtlichen Unternehmen gesponsert wurde. Da hieß es für Teufel anpacken und mitschaufeln. Die Aktionsgruppe in Beffendorf gestaltete einen spirituellen Kreuzweg und die Villingendorfer sammelten Bücher für den guten Zweck.

Ein Klassenzimmer unter freiem Himmel gestaltete die KjG Oberndorf. Die Leiterin des Kokreises, Greta Wycisk freute sich über die unglaubliche Gruppendynamik, wie gut die Teams zusammenarbeiteten und lobte die gesamte Truppe des BDKJ-Teams: „Alles läuft Hand in Hand, wir sind gut abgestimmt und wer Hilfe benötigt, kann in der Aktionszentrale anrufen, die ständig besetzt ist“. Eine willkommene Erholungspause bot das Projekt in Schramberg. Hier ging es um Ruheoasen, die in der Stadt geschaffen wurden. Davon konnte sich der Koordinierungskreis und Stefan Teufel überzeugen: mit einer kurzen Auszeit im Kanu auf der Schiltach hatte das Projekt in der Tat einen Erholungsfaktor. Die größte Aktionsgruppe in der Diözese Rottenburg- Stuttgart war die der KjG Zimmern, mit rund 130 TeilnehmerInnen und unzähligen Unterstützern sicherlich umfassendste Projekt. Die Erweiterung des Volleyballfeldes um eine Hütte verlangte allen Zimmernern einiges ab.

Bei allen Projekten sind Menschen über sich hinausgewachsen, haben mit einfachsten Mitteln und ohne lange Planung großes realisiert und haben Zweifel überwunden und Kreativität bewiesen.

 

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