In einem Regionalzug von Stuttgart nach Oberndorf ist es am späten Dienstagabend zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Symbol-Foto: privat

Am Diens­tag­abend kam es gegen 23.30 Uhr in einem Regio­nal­zug von Stutt­gart nach Obern­dorf zu einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen meh­re­ren Fahr­gäs­ten. Das berich­tet die Bun­des­po­li­zei.

Nach deren bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen soll der Aus­lö­ser ein Foto gewe­sen sein, wel­ches einer der Betei­lig­ten unbe­rech­tig­ter­wei­se mit sei­nem Smart­pho­ne gemacht haben soll. Höhe Bahn­hof Sulz am Neckar mün­de­te die zunächst nur ver­ba­le in eine kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung, wobei einer der Betei­lig­ten leich­te Ver­let­zun­gen im Gesicht erlitt. Die Ermitt­lun­gen wegen Kör­per­ver­let­zung wur­den auf­ge­nom­men.

Auf Nach­fra­ge der NRWZ schil­dert Die­ter Hutt von der Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on Offen­burg den Sach­ver­halt etwas näher. Dem­nach ist die Grup­pe, in der sich ein Beschul­dig­ter befand, bereits am Bahn­hof Sulz aus­ge­stie­gen. „Er war bei der Ankunft in Obern­dorf damit nicht mehr im Zug, als dort eine Strei­fe der Lan­des­po­li­zei den Sach­ver­halt auf­nahm.”

Das Opfer, das geschla­gen wor­den sein soll, ist 46 Jah­re alt. „Er gab an, Tei­le der Grup­pe zu ken­nen”, so Poli­zist Hutt.

Über Natio­na­li­tät und Alter und ob Alko­hol im Spiel war, kön­ne die Poli­zei zum jet­zi­gen Zeit­punkt noch kei­ne Anga­ben machen.