Übungsobjekt war das „schwimmende Haus“ der Firma Glatthaar Fertigkeller. Fotos: fw

DUNNINGEN – Unter den Augen zahl­rei­cher Gäs­te, unter ande­rem Bür­ger­meis­ter Peter Schu­ma­cher, stell­ver­tre­ten­der Bür­ger­meis­ter Rai­ner Pfal­ler und Kom­man­dant Vol­ker Hils, hielt die Ein­satz­ab­tei­lung See­dorf, in Zusam­men­ar­beit mit Tei­len der Füh­rungs­grup­pe der Feu­er­wehr Dun­nin­gen und der Ein­satz­ab­tei­lung Wald­mös­sin­gen der Feu­er­wehr Schram­berg,  ihre dies­jäh­ri­ge Herbst­übung ab.

Abtei­lungs­kom­man­dant der Ein­satz­ab­tei­lung See­dorf, Andre­as Jeh­le, mode­rier­te über Mega­phon die Übung und erläu­ter­te den Zuschau­ern den Übungs­ver­lauf. Als Übungs­ob­jekt wur­de das „schwim­men­de Haus“ der Fir­ma Glatt­haar Fer­tig­kel­ler aus­ge­sucht. Übungs­an­nah­me war eine Rauch­ent­wick­lung im Unter­ge­schoß des Gebäu­des wäh­rend einer Ver­an­stal­tung.

Durch die Ver­rau­chung im Bereich des Trep­pen­hau­ses waren Per­so­nen im Gebäu­de ein­ge­schlos­sen. Bau­art­be­dingt konn­ten sich die ein­ge­schlos­se­nen Per­so­nen nicht über die Fens­ter ret­ten.

Der mit dem MTW der Feu­er­wehr Dun­nin­gen ein­tref­fen­de Ein­satz­lei­ter, Abtei­lungs­kom­man­dant der Ein­satz­ab­tei­lung Dun­nin­gen, Stef­fen Hils erkun­de­te nach Ein­tref­fen die Lage. Die Besat­zung des erst­ein­tref­fen­den Lösch­grup­pen­fahr­zeug KatLF20/10 der Ein­satz­ab­tei­lung See­dorf begann sofort unter Atem­schutz mit der Brand­be­kämp­fung und Men­schen­ret­tung über den ein­zi­gen Zugang des Gebäu­des. Zur Lösch­was­ser­ver­sor­gung wur­de mit dem SW 2000 und dem TSF der Ein­satz­ab­tei­lung See­dorf eine cir­ca 300 Meter lan­ge Lösch­was­ser­lei­tung ver­legt.

Die Ein­satz­kräf­te der bei­den Lösch­grup­pen­fahr­zeu­ge der Ein­satz­ab­tei­lung Wald­mös­sin­gen der Feu­er­wehr Schram­berg, die nach­ge­for­dert wur­den, unter­stüt­zen die See­dor­fer Kräf­te im Innen­an­griff mit wei­te­ren Atem­schutz­trupps. Des Wei­te­ren schaff­ten sie einen zwei­ten Zugang mit­hil­fe eines aus Steck­lei­ter­tei­len gebau­ten Ste­ges über den Was­ser­gra­ben an der Süd­sei­te des Gebäu­des.

Bei der anschlie­ßen­den Übungs­be­spre­chung im Schu­lungs­raum des Objek­tes bedank­te sich Abtei­lungs­kom­man­dant Andre­as Jeh­le, bei der Fir­ma Glatt­haar für die Zur­ver­fü­gung­stel­lung des Übungs­ob­jek­tes, sowie der reich­hal­ti­gen Bewir­tung.

In sei­nem Resü­mee stell­te er fest, dass die gestell­ten Auf­ga­ben sehr gut abge­ar­bei­tet wur­den, selbst ein Atem­schutz­not­fall und die Schwie­rig­keit des Was­ser­gra­bens wur­de schnell und pro­fes­sio­nell gemeis­tert. Bei die­ser Pre­mie­re, einer gemein­sa­men Übung der Ein­satz­ab­tei­lun­gen See­dorf und Wald­mös­sin­gen in dem inter­kom­mu­na­len Gewer­be­ge­biet, klapp­te die Zusam­men­ar­beit außer­or­dent­lich gut. Auch der Abtei­lungs­kom­man­dant der Ein­satz­ab­tei­lung Wald­mös­sin­gen, Ger­hard Witz, war mit dem Übungs­ver­lauf sehr zufrie­den und warb für eine Wie­der­ho­lung gemein­sa­mer Übun­gen.

Last but not least bedank­te sich der Kom­man­dant der Feu­er­wehr Dun­nin­gen, Vol­ker Hils bei den Ein­satz­kräf­ten für die gelun­ge­ne Übung und sprach ein gro­ßes Lob aus. Er reg­te an, dass zukünf­tig ein Son­der­ge­biet „inter­kom­mu­na­les Gewer­be­ge­biet See­dorf-Wald­mös­sin­gen“ mit einer ent­spre­chen­den Alarm- und Aus­rü­cke­ord­nung ver­se­hen wird, so dass es auch im rea­len Ein­satz­fall zu einer Alar­mie­rung der bei­den Ein­satz­ab­tei­lun­gen kommt. Bei der außer­ge­wöhn­li­chen Übung waren ins­ge­samt sechs Fahr­zeu­ge und mehr als 40 Ein­satz­kräf­te betei­ligt.