Hetzparolen sind Geschichte

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Ausgerüstet mit Putzeimern, Bürsten und Schwämmen fanden sich am frühen Samstagmorgen an die 50 Eltern, Kinder und Jugendliche in der Grund- und Werkrealschule Villingendorf ein. Der Elternbeiratsvorsitzende Jan C. Rolli hatte zu einer Reinigungsaktion der zahlreichen Schmierereien, die vermutlich von Impfgegnern im Vorfeld einer Impfaktion in den Räumlichkeiten der Schule gemacht wurden, aufgerufen. Die Schmierereien sind nun Geschichte.

Bilder von der Putzaktion

Auch Bürgermeister Marcus Türk und die ehemalige Schülerin und Landespreisträgerin Laura Pietruszka ließen sich nicht nehmen, mit Hand anzulegen.

Innerhalb kürzester Zeit waren die hetzerischen Parolen geputzt und überpinselt. Jan C. Rolli zeigte sich dankbar und beeindruckt: „Wenn man etwas Positives aus diesen Vorkommnissen ziehen kann, dann ist es unsere wunderbare Schulgemeinschaft, die zusammenhält!“

Die Villingendorfer Schule war vor wenigen Tagen beschmiert worden. Mit roten und grell grünen Schriftzügen – bis hin zu einem Bezug zum Konzentrationslager Auschwitz. Alles im Umfeld einer Impfaktion unter dem Motto: „Dranbleiben, Villingendorf“. Die Polizei vermutet Impfgegner als Täter. Es gab auch eine Mini-Demonstration dreier Mütter mit Kindern.

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