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Dienstag, 22. September 2020

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„Ich dachte, ich verrecke hier jetzt wie ein Tier“

Versuchter Mord an Joggerin in Schiltach: Opfer leidet noch immer

SCHILTACH/ROTTWEIL (mm) – Sie kann kaum reden, bricht immer wieder in Tränen aus: Am zweiten Verhandlungstag beim Prozess um den Überfall von Schiltach kam am Freitag das Opfer, die Frau, die im Februar beim Joggen brutal überfallen wurde, zu Wort. Der 24-Jährige mutmaßliche Täter sitzt seitdem in Untersuchungshaft und wird mit Fußfesseln in den Gerichtssal geführt.

 

Während die Frau sichtlich damit kämpft, den Fall zu schildern, verdeckt der blonde junge Mann sein Gesicht, als ob er sich schäme. Immer wieder schaut der die zweifache Mutter an, die heute noch sehr unter der Tat leidet, das Haus nicht alleine verlassen kann, nach wie vor Schmerzen hat. Sie hingegen wagt keinen Blick zur Anklagebank. „Ich kann ihn nicht anschauen“, sagt sie leise. Dabei waren die beiden für denselben Arbeitgeber tätig, kannten sich womöglich.

 

Überfall auf Joggingstrecke


Doch zur Tat: Viermal die Woche ging die Mutter zweier erwachsener Söhne joggen, immer die gleiche Strecke, immer ungefähr zur selben Uhrzeit, vormittags nach dem Frühstück. An diesem Februartag fiel ihr das Auto des Angeklagten auf, sie sah ihn an der Fahrertür stehen. Aber das sei für sie nichts Auffälliges gewesen, hier seien auch oft Hundebesitzer unterwegs.

 

Dann sei sie auf die Brücke gelaufen, und dort sei er gestanden. Auch das nichts Auffälliges, sie habe „Hallo“ sagen wollen, doch dann sei sie gefallen. Den Schlag mit dem Hammer habe sie garnicht bemerkt, erzählt sie unter Tränen, habe gedacht, über ihre Schnürsenkel gestolpert zu sein. Habe sich aufgerichtet, dann habe er zweimal mit dem Hammer auf ihren Kopf geschlagen. „Er war dann ganz nah bei mir, hat mir den Hammer gezeigt. Ich dache, ich muss ruhig bleiben, darf jetzt nicht hysterisch werden.“ Sie sagte dann zu ihm, sie habe Angst, daraufhin habe er noch einmal zugeschlagen. „Dir zeig ichs jetzt!“, seien seine Worte gewesen.

 

Und dann habe er sie schließlich an den Haaren und der Jacke gepackt und von der Brücke zu seinem Auto geschleift. Schreien ging nicht, sagte sie auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Karlheinz Münzer, der Hals war zugeschnürt. „Ich dachte, ich verreck‘ jetzt hier wie ein Tier!“ Schließlich habe sie sich hochgezogen, an seinen Hosen, „an allem, wo ich mich halten konnte“, und plötzlich festgestellt, dass er sie nicht mehr festhielt, sie sich umdrehen und weglaufen konnte.

 

Sie habe gehört, wie er mit dem Auto weggefahren sei, dann an der naheliegenden Straße Hilfe gesucht. Dabei habe es lange gedauert, bis endlich ein Auto angehalten habe und den Notarzt holte. Ob der 24-Jährige nach Alkohol gerochen habe, wollte Richter Münzer von ihr wissen, doch das verneinte sie. Allerdings habe er einen irgendwie „irren Blick“ und gerötete Augen gehabt.

 

Sie leidet bis heute


Wochenlange Schmerzen, „ich konnte nur im Sitzen schlafen“, auch heute noch könne sie sich selbst nicht die Haare kämmen, und dazu die psychischen Probleme – sie ist heute noch schwer gezeichnet von der Tat. Wenn sie das Haus verlässt, muss ihr Mann oder einer ihrer Söhne sie begleiten, alleine schafft sie es nicht. Weshalb sie auch nach wie vor nicht arbeiten kann. Ihr Therapeut habe ihr Hoffnung gemacht, dass es ihr besser gehen könnte, wenn der Prozess vorbei ist.

Zu diesem sind insgesamt 41 Zeugen und zwei Sachverständige geladen, er wird am Montag um 9 Uhr im Rottweiler Landgericht fortgesetzt.

 

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