Interkommunales Industriegebiet Seedorf-Waldmössingen läuft gut

Schramberg und Dunningen teilen sich 40.000 Euro

SCHRAMBERG-WALDMÖSSINGEN  (him) – „Gute Zahlen“ konnte der Geschäftsführer Manfred Jungbeck des Zweckverbands interkommunales Industriegebiet Seedorf Waldmössingen vorlegen. Kein Wunder, hatte Jungbeck doch statt der üblichen und im Haushalt 2016 eingeplanten 10.000 Quadratmeter  mehr als 37.000 Quadratmeter Fläche verkaufen können. „Das war bissle mehr als sonst“, untertrieb er lächelnd.

So schloss das Jahr 2016 mit einem Gewinn von fast 578.000 Euro ab. Nach Abzug der aufgelaufenen AfA bleibt ein Überschuss von gut 40.000 Euro, den sich Dunningen und Schramberg teilen. Nachdem  Andrea Lepsch vom Rechnungsprüfungsamt bestätigt hatte, dass es „keine Beanstandungen und keine Fehler“ gegeben habe, stimmte die Versammlung den Beschlussvorschlägen einstimmig zu.

Prüfer: Ökopunkte anders buchen

Die Gemeindeprüfanstalt hatte die Jahre 2010 bis 2014 unter die Lupe genommen, berichtete Lepsch weiter. Aufgefallen war dabei, dass einzelne Verrechnungen für Ökoausgleichsmaßnahmen in anderen Posten, etwa beim Tiefbau, verbucht worden waren und nicht bei den Ökoausgleichsmaßnahmen. Dies werde nun „in einer Sysiphos-Arbeit“ auseinandergerechnet und korrekt verbucht. Die Ausgleichsmaßnahmen beim Ökokonto Perschelwiesen seien erst im kommenden Jahr dran, so Lepsch. Dann werden etwa 230.000 Euro Kosten für den Verband anfallen.

Gleich zu Beginn hatte die Versammlung ohne Diskussion den Dunninger Bürgermeister Peter Schumacher einstimmig zum stellvertretenden Verbandsvorsitzenden gewählt.

 

 

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