Schrambergs Oberbürgermeister Thomas Herzog (rechts) gratuliert seinem neuen Stellvertreter Dunningens Bürgermeister Peter Schumacher. Foto: him

SCHRAMBERG-WALDMÖSSINGEN  (him) – „Gute Zah­len“ konn­te der Geschäfts­füh­rer Man­fred Jung­beck des Zweck­ver­bands inter­kom­mu­na­les Indus­trie­ge­biet See­dorf Wald­mös­sin­gen vor­le­gen. Kein Wun­der, hat­te Jung­beck doch statt der übli­chen und im Haus­halt 2016 ein­ge­plan­ten 10.000 Qua­drat­me­ter  mehr als 37.000 Qua­drat­me­ter Flä­che ver­kau­fen kön­nen. „Das war biss­le mehr als sonst“, unter­trieb er lächelnd.

So schloss das Jahr 2016 mit einem Gewinn von fast 578.000 Euro ab. Nach Abzug der auf­ge­lau­fe­nen AfA bleibt ein Über­schuss von gut 40.000 Euro, den sich Dun­nin­gen und Schram­berg tei­len. Nach­dem  Andrea Lepsch vom Rech­nungs­prü­fungs­amt bestä­tigt hat­te, dass es „kei­ne Bean­stan­dun­gen und kei­ne Feh­ler” gege­ben habe, stimm­te die Ver­samm­lung den Beschluss­vor­schlä­gen ein­stim­mig zu.

Prüfer: Ökopunkte anders buchen

Die Gemein­de­prüf­an­stalt hat­te die Jah­re 2010 bis 2014 unter die Lupe genom­men, berich­te­te Lepsch wei­ter. Auf­ge­fal­len war dabei, dass ein­zel­ne Ver­rech­nun­gen für Öko­aus­gleichs­maß­nah­men in ande­ren Pos­ten, etwa beim Tief­bau, ver­bucht wor­den waren und nicht bei den Öko­aus­gleichs­maß­nah­men. Dies wer­de nun „in einer Sys­i­phos-Arbeit” aus­ein­an­der­ge­rech­net und kor­rekt ver­bucht. Die Aus­gleichs­maß­nah­men beim Öko­kon­to Per­schel­wie­sen sei­en erst im kom­men­den Jahr dran, so Lepsch. Dann wer­den etwa 230.000 Euro Kos­ten für den Ver­band anfal­len.

Gleich zu Beginn hat­te die Ver­samm­lung ohne Dis­kus­si­on den Dun­nin­ger Bür­ger­meis­ter Peter Schu­ma­cher ein­stim­mig zum stell­ver­tre­ten­den Ver­bands­vor­sit­zen­den gewählt.