Jahresabschlusssitzung des CDU-Kreisvorstands in Fluorn-Winzeln

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Beim Rückblick auf das zu Ende gehende Jahr wie beim Ausblick auf das neue Jahr 2024 zeigte sich der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Teufel zuversichtlich, „dass wir weiterhin die Themen bearbeiten, die die Menschen bewegen und dass wir uns auch in Zukunft als die prägende politische Kraft beweisen werden.“

Kreis Rottweil. Bei der Jahresabschlussfeier des CDU-Kreisvorstandes im Ristorante „Coni“ in Fluorn-Winzeln zog er eine gerade Linie vom Neujahrsempfang 2023 mit der „so bewegenden“ Verabschiedung des langjährigen Bundestagsabgeordneten Volker Kauder bis zum nächsten Neujahrsempfang am 19. Januar nächsten Jahres, bei dem mit dem Stuttgarter Oberbürgermeister Frank Nopper der Kommunalwahlkampf eröffnet werden wird.

Dazwischen fanden zahlreiche Veranstaltungen und Begegnungen statt, die alle das Ziel hatten, die Anliegen der Menschen aufzunehmen. Wie vor kurzem das Gespräch mit den beiden Landesministern Marion Gentges und Manfred Lucha zur Situation in der Pflege: „Es geht uns darum, ausländische Fachkräfte zu gewinnen, weil wir sonst nicht ausreichend genug ausgestattet sind, um den wachsenden Bedarf zu decken.“

In landespolitischer Hinsicht sieht Stefan Teufel, der auch stellvertretender CDU-Fraktionschef ist, die Partei auf gutem Weg: „Wir sind mit Manuel Hagel als neuem Landesvorsitzenden und voraussichtlichem Spitzenkandidaten gut aufgestellt und liegen in allen Umfragen deutlich vor der politischen Konkurrenz.“ Aber, so Stefan Teufel, „wir wollen nicht die Umfragen gewinnen, sondern die Wahlen.“

Eigentlich sollten diese Tage ja eine Zeit des Innehaltens und der Besinnung sein, sagte die Bundestagsabgeordnete Maria-Lena Weiss zum Beginn ihrer Ausführungen. „Doch davon sind wir in Berlin weit entfernt.“ Das von der Ampel angerichtete Haushaltschaos, bei dem jede der drei Parteien ihre Klientel bedient habe, habe zu dem jetzigen Zustand geführt, in dem das Vertrauen in den Staat und in die Politik weiter erschüttert werde. Mit der Folge, dass erstmals seit den Jahren 2002 / 2003 die Wirtschaft schrumpfe. Ganz im Gegensatz zu allen anderen Industriestaaten. Und mit bedenklichen Folgen: „Wir in der Union machen uns große Sorgen um unsere Zukunft!“ Dabei, so resümierte die CDU-Politikerin ihre Erfahrung aus dem so wichtigen Ausschuss für Klimaschutz und Energie, in dem sie mitarbeitet, „erleben wir einen unglaublichen Dilettantismus und eine Arroganz von Seiten der Ampel, ein Umgang, der nur noch entsetzt.“ Nicht nur, dass Wirtschaftsminister Habeck niemals an Sitzungen teilnimmt. Wir erhalten von den Ampelparteien keinerlei Informationen.“

„Solide und konstruktiv“ dagegen die CDU des Kreises Rottweil, so Stefan Teufel in der Jahresabschlusssitzung: Kreisschatzmeister Herbert Halder stellte seinen Haushaltsplan zur Abstimmung, die auch einstimmig erfolgte. Als Beauftragter für die Kommunal- und Europawahlen gab er ebenfalls einen Überblick über den „Stand der Dinge“: „Wir sind gut in der Zeitplanung und frohen Mutes im Hinblick auf ein erfolgreiches Abschneiden!“

Mit ihren frischen, neuen Ideen, „mit denen wir auch junge und jung gebliebene Personen ansprechen wollen“, fügte Simone Hezel als Mitgliederbeauftragte wertvolle Impulse hinzu. Was genauso Zustimmung fand wie die Dankesworte, die die stellvertretende Kreisvorsitzende Monika Schneider, verbunden mit einem passenden Geschenk, für Stefan Teufel fand: „Es ist bewundernswert, was du für uns, für unseren Kreis und für das Land leistest!“

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