Vorsitzender Thomas Honer und Diakon Elmar Schmeh mit den neuen Mitgliedern Ines Vrbanec, Michael Stotz, Sebastian Bayer, die Jubilare Bruno Riedlinger und Werner Rauser mit Vorsitzendem Christian Renz.Foto: pm

DEISSLINGEN – Anläss­lich des Geburts­tags von Adolf Kol­ping ver­sam­mel­te sich die Deiß­lin­ger Kol­ping­fa­mi­lie zum Gedenk­tag. Zunächst fei­er­te man in der Lau­ren­ti­us­kir­che einen Got­tes­dienst, danach gab es ein gemein­sa­mes Abend­essen im Gemein­de­zen­trum.

Und auch Ehrun­gen stan­den auf dem Pro­gramm: 40 Jah­re sind Wer­ner Rau­ser, Andre­as Blust, Georg Kin­zel und Klaus Mager dabei, seit  65 Jah­ren Felix Schuler und Bru­no Ried­lin­ger. Felix Schuler konn­te die Ehrung wegen Erkran­kung nicht per­sön­lich ent­ge­gen neh­men, für Bru­no Ried­lin­ger hielt Wolf­gang Köh­ler die Lau­da­tio. Er erin­ner­te an Früh­schop­pen, bei denen man die Pre­dig­ten des Pfar­rers gründ­lich zer­pflückt habe und an die vie­len Akti­vi­tä­ten, bei denen Ried­lin­ger mit von der Par­tie war. Er habe immer an die Schwächs­ten der Gesell­schaft gedacht, und bei Haus- und Kran­ken­be­su­chen dies auch umge­setzt. Köh­ler beton­te, Ado­plf Kol­ping hät­te gro­ße Freu­de an Bru­no Ried­lin­ger gehabt.

Und Dia­kon Elmar Schmeh erin­ner­te sich an das ers­te Gespräch mit Bru­no Ried­lin­ger, der damals den Kir­chen­chor lei­te­te. Sei­ne Frau Karin habe Inter­es­se gehabt, im Chor mit­zu­sin­gen, und Ried­lin­ger habe ange­sichts des Aschen­be­chers in der Schmeh´schen Woh­nung erst ein­mal eine 20-minü­ti­ge Stand­pau­ke gehal­ten. Heu­te raucht nie­mand mehr bei Schmehs, und 23 Jah­re spä­ter singt Karin Schmeh nach wie vor im Kir­chen­chor. Ried­lin­ger selbst dank­te für all die Wor­te und beton­te, ihm sei es immer um die Gemein­schaft gegan­gen. Er dank­te aber vor allem sei­ner Frau Irm­gard, die ihm immer bei­gestan­den habe. 

Nach län­ge­ren Jah­ren ohne Neu­auf­nah­men in die Kol­ping­fa­mi­lie konn­te man sich am Frei­tag freu­en: Sebas­ti­an Bay­er, Ines Vrba­n­ec und Micha­el Stotz gelob­ten mit „Treu Kol­ping – Kol­ping treu” die Idee und ihre Auf­nah­me. Und dann gab es, wie jedes Jahr, ein Gedicht vom Vor­sit­zen­den Chris­ti­an Renz, die­ses­mal eines von Lori­ot, das bewies, dass der Humor bei der Kol­ping­fa­mi­lie kei­nes­wegs zu kurz kommt – denn hier erlegt die Förs­te­rin ihren Mann am Niko­laus­abend und ver­packt ihn anschlie­ßend fach­ge­recht, um ihn dann dem Knecht Ruprecht als Geschenk mit­zu­ge­ben.