Vorsitzender Winfried Halusa (rechts) und sein Vorgänger Franz Sauter (links) bedankten sich bei Daniela Haigis für deren 20jähriges Engagement im Kreisseniorenrat Rottweil. Foto: Wolf

ROTTWEIL – „Das war für mich ein­fach eine sehr gute Zeit mit wert­vol­len Begeg­nun­gen und Erfah­run­gen“, zieht Danie­la Hai­gis ein rund­um posi­ti­ves Fazit ihres nahe­zu 20-jäh­ri­gen Enga­ge­ments für den und im Kreis­se­nio­ren­rat Rott­weil. Für den Vor­sit­zen­den des Kreis­se­nio­ren­rats, Win­fried Halu­sa, war es dann auch im Rah­men einer klei­nen Abschieds­fei­er eine „Ehre und Ver­pflich­tung“, sich bei Hai­gis für die jeder­zeit kon­struk­ti­ve, har­mo­ni­sche und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit sowie die Unter­stüt­zung zu bedan­ken.

Danie­la Hai­gis hat­te am 2. April 1990 ihre Tätig­keit beim Land­rats­rats­amt begon­nen. 1998 wur­de sie als Ver­tre­te­rin der Alten­fach­be­ra­tung beim Kreis­so­zi­al­amt in den Kreis­se­nio­ren­rat ent­sandt. Sie war es auch, die den frü­he­ren Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Franz Sau­ter 1999 mit dazu über­re­det hat­te, den Vor­sitz des Gre­mi­ums zu über­neh­men. „Sie hat gesagt, dass wir nicht vor­her aus dem Zim­mer gehen, bis ich zuge­sagt habe“, erin­ner­te sich Sau­ter schmun­zelnd. Sehr schnell wech­sel­te Hai­gis in die Posi­ti­on der Geschäfts­füh­re­rin des Kreis­se­nio­ren­rats und blieb auch danach bis jetzt dem Kreis­se­nio­ren­rat als Ver­tre­te­rin des Land­krei­ses Rott­weil ver­bun­den. Nun stellt sie sich als Stadt­käm­me­rin von Sulz neu­en Her­aus­for­de­run­gen.

Halu­sa und Sau­ter wür­dig­ten die außer­or­dent­lich gute und enge Zusam­men­ar­beit mit Hai­gis, was sie lächelnd mit dem Hin­weis auf die unkom­pli­zier­te und herz­li­che Koope­ra­ti­on mit Vor­stand und Aus­schuss kon­ter­te. Mit einem Augen­zwin­kern führ­te Halu­sa die Har­mo­nie auf die Abge­klärt­heit des Alters zurück, in dem man den For­ma­lis­mus und die ent­spre­chen­den Dis­kus­sio­nen dar­über hin­ter sich gelas­sen habe. In der Ära von Hai­gis hät­ten der Kreis­se­nio­ren­rat und sei­ne Arbeit erfreu­li­cher­wei­se mehr Gewicht gewon­nen. Es gebe immer mehr posi­ti­ve Signa­le hin­sicht­lich der Rea­li­sie­rung des Kreis­se­nio­ren­plans.

Ich bin stolz dar­auf, Teil der Geschich­te des Kreis­se­nio­ren­rats gewe­sen zu sein. Ich neh­me die schö­nen Erin­ne­run­gen und Erfah­run­gen aus die­ser Zeit mit. Das gibt mir ein gutes Gefühl“, beton­te Hai­gis. Sie freue sich, dass Regi­na Stei­mer als Geschäfts­füh­re­rin die­ses Amt auf so mensch­li­che Wei­se wei­ter­füh­re. Halu­sa, Sau­ter, der stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de Egon Kal­ba­cher und Stei­mer ver­ab­schie­de­ten sich herz­lich von Hai­gis und dank­ten ihr dafür, dass sie ihre Amt im Kreis­se­nio­ren­rat nicht nur als Job betrach­tet habe, son­dern die­sen mit Herz­blut aus­ge­übt habe.