Der Zusam­men­prall sei­nes Sat­tel­schlep­pers mit einem Absi­che­rungs­fahr­zeug für eine Tages­bau­stel­le auf der Auto­bahn 81 zwi­schen Rott­weil und Obern­dorf sorg­te am Mit­tag für ein Ver­kehrs­cha­os. Der Unfall geschah am Diens­tag nach­mit­tag und leg­te nicht nur den Stre­cken­ab­schnitt der A 81 Rich­tung Stutt­gart lahm, son­dern sorg­te bis nach Rott­weil hin­ein für lan­ge Staus. Den Scha­den schätzt die Poli­zei auf rund 100.000 Euro.

Nach­dem ein mit Ziga­ret­ten­hül­sen bela­de­ner Lkw am Diens­tag­mit­tag auf der A 81 zwi­schen Rott­weil und der Rast­stät­te Neckar­burg in ein Absi­che­rungs­fahr­zei­ug geprallt war, schleu­der­te der Las­ter und blieb schwer beschä­digt auf der Auto­bahn ste­hen – quer über bei­de Fahr- und zudem über die Stand­spur. Ein Vor­bei­kom­men war nicht mehr mög­lich.

Der Lkw hat­te das Warn­schild des Siche­rungs­fahr­zeugs nur mit sei­nem rech­ten vor­de­ren Eck tou­chiert – es reich­te, um den Lkw zunächst ins Ban­kett abzu­wei­sen. Von dort schleu­der­te das Fahr­zeug zurück auf die Auto­bahn. Der nicht mehr fahr­be­rei­te Lkw muss­te von einer Spe­zi­al­fir­ma abge­schleppt wer­den. Zunächst wur­de er auf die Sei­te gezo­gen, um eine Fahr­spur frei zu machen.

Der Fah­rer des Lkw, ein Slo­wa­ke, wur­de bei dem Unfall nicht ver­letzt, er kam aber mit dem Ret­tungs­dienst zur Beob­ach­tung in ein Kran­ken­haus.

Es bil­de­te sich an der Unfall­stel­le ein lan­ger Rück­stau bis zur Anschluss­stel­le Rott­weil. Die hat­te die Poli­zei früh­zei­tig abge­sperrt. Trotz­dem stan­den die Fahr­zeu­ge von dort in einer lan­gen Schlan­ge bis zur Unfall­stel­le. Übri­gens: mit vor­bild­li­cher Ret­tungs­gas­se.

Die Poli­zei hat­te zudem bald ein Ein­se­hen und lei­te­te den Ver­kehr auf der Auto­bahn zurück zur Anschluss­stel­le. Aus dem Stau her­aus hat­te es meh­re­re Not­ru­fe gege­ben, berich­te­te der Rott­wei­ler Feu­er­wehr­kom­man­dant Frank Mül­ler der NRWZ. Kin­der im Auto, oder Hun­de – bei 28 Grad Außen­tem­pe­ra­tur kein Spaß.

Stadt­brand­meis­ter Frank Mül­ler zeigt die auf­ge­ris­se­nen Die­sel­tanks des Sat­tel­schlep­pers. Foto: gg

An der Unfall­stel­le lie­fen rund 200 Liter Die­sel aus – die Rott­wei­ler Feu­er­wehr war hin­zu geru­fen wor­den, um die Saue­rei zu besei­ti­gen.

Die Voll­sper­rung ist gegen 16.30 Uhr, gut ein­ein­halb Stun­den nach ihrer Anord­nung wie­der auf­ge­ho­ben wor­den. Doch da herrsch­te dann schon Fei­er­abend­ver­kehr. An der Eng­stel­le am Unfall­ort stau­te sich der Ver­kehr erneut, zudem waren die Umlei­tungs­stre­cken völ­lig über­las­tet. Ein Cha­os, das sich über die Bun­des­stra­ßen 462 und 14 bis hin­ein nach Rott­weil fort­setz­te.

Zur Ber­gung war die A 81 in Rich­tung Stutt­gart für ins­ge­samt etwa zwei Stun­den voll gesperrt und der Ver­kehr wur­de an der Anschluss­stel­le  Rott­weil aus­ge­lei­tet. Erst gegen 18:30 Uhr war Sat­tel­zug voll­stän­dig gebor­gen.  Es bil­de­te sich in Rich­tung Stutt­gart ein Rück­stau bis zu zehn Kilo­me­ter. Das DRK Rott­weil war mit zwei Ret­tungs­wa­gen im Ein­satz. Die Feu­er­wehr Rott­weil war auf­grund aus­lau­fen­der Betriebs­stof­fe mit drei Fahr­zeu­gen und zehn Mann im Ein­satz.