Die Malteser Rettungshundestaffel. Foto: pm

ROTTWEIL – Drei Teams der Mal­te­ser Ret­tungs­hun­de­staf­fel im Land­kreis Rott­weil wur­den jetzt nach der neu­en Prü­fungs­ord­nung geprüft. Ihre Auf­ga­be war es, Infor­ma­tio­nen über die ver­miss­te Per­son zu gewin­nen, fest­zu­stel­len, ob eine Spur vor­han­den ist oder ob der Gesuch­te nicht an die­sem Ort war. Danach wur­den sie an eine ande­re Stel­le gebracht, an der sie den Abgangs­ort der Per­son fin­den und die 24 Stun­den alte und zwei Kilo­me­ter lan­ge Stre­cke ver­fol­gen muss­ten. Am Ziel ange­kom­men, muss­te jedes Team noch Ers­te Hil­fe leis­ten und ihren Stand­ort benen­nen.

Die­se Auf­ga­be wur­de mit Bra­vour von allen Teams gemeis­tert. So konn­ten Mai­ke Rönz mit ihrem Rüden Rico, Mat­thi­as Wöss­ner mit sei­ner Hün­din Lucy und Bir­git Kie­fer mit ihrem Rüden Chic­co ihre Pla­ket­ten und Urkun­den ent­ge­gen­neh­men. Zehn geprüf­te Teams der Ret­tungs­hun­de­staf­fel Rott­weil sind nun berech­tigt, in Ein­sät­ze zu gehen, um die Poli­zei bei der Ver­miss­ten­su­che zu unter­stüt­zen.

Bei der Flä­chen­prü­fung waren sechs Teams der Ret­tungs­hun­de­staf­fel am Start. Die­se Flä­chen­prü­fung besteht aus vier Ele­men­ten. Die Teams haben früh mor­gens mit dem Fach­fragen­test begon­nen, der in den Räum­lich­kei­ten der Feu­er­wehr Obern­dorf statt­fand. Anschlie­ßend war die Ver­weis­übung und die Gehor­sams­übun­gen zu bewäl­ti­gen. Nach kur­zer Pau­se ging es dann in den Eich­wald. Dort muss­te eine Flä­che von hun­dert mal drei­hun­dert Metern in 20 Minu­ten abge­sucht und zwei ver­steck­te Per­so­nen gefun­den wer­den.

Auch in die­ser Prü­fung wur­de von den Teams einen Erst­ver­sor­gung und eine genaue Stand­ort­be­nen­nung abver­langt. Alle Ele­men­te waren zu bestehen, um einen Schritt wei­ter zu kom­men. So konn­te Danie­la Löff­ler mit ihrer Hün­din Freya und Bir­git Kie­fer mit ihrem Rüden Ara­gon am Ende der Prü­fung ihre Pla­ket­te und Urkun­de „geprüf­tes Ret­tungs­hun­de­team in Spar­te Flä­che“ ent­ge­gen­neh­men.

Für die Ande­ren heißt es wei­ter trai­nie­ren um sich Ende Sep­tem­ber erneut  den Auf­ga­ben zu stel­len. Die Mal­te­ser Ret­tungs­hun­de­staf­fel dank­te den Jagd­päch­tern, die es ermög­li­chen, auf die­se doch sehr anspruchs­vol­le Prü­fung zu trai­nie­ren und der Feu­er­wehr Obern­dorf, die schon mehr­fach ihre Räum­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung gestellt haben.

Besuchs­hun­de sol­len Kin­der­hos­piz­dienst unter­stüt­zen: Die Mal­te­ser Ret­tungs­hun­de­staf­fel wird ab Ende April ihr Ange­bot erwei­tern. Ein gro­ßes Anlie­gen ist es, eine Besuchs- und Begleit­hun­de­grup­pe ins Leben zu rufen um, die ambu­lan­te Kin­der­hos­piz­grup­pe, aber auch Ein­rich­tun­gen für Men­schen mit Han­dy­cap und Senio­ren zu berei­chern. Inter­es­sier­te Hun­de­hal­ter kön­nen sich ger­ne unter der Num­mer 0176–22051152 oder 0171–1750875 infor­mie­ren.