Mehrheit des SPD-Kreisvorstandes gegen Neuwahlen

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SPD-Kreisvorstand tagte angeregt im Hotel Hirt. Foto: pm

KREIS ROTTWEIL – Bei der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des neu­en Kreis­vor­stan­des wur­de rege über das plötz­li­che Ende der Son­die­rungs­ge­sprä­che und den mög­li­chen Gang in eine gro­ße Koali­ti­on dis­ku­tiert. Die Mehr­heit der Genos­sin­nen und Genos­sen sind gegen Neu­wah­len.

Viel zu dis­ku­tie­ren und bespre­chen gab es beim SPD-Kreis­ver­band Rott­weil. In ihrer ers­ten Sit­zung um den wie­der­ge­wähl­ten Vor­sit­zen­den Tors­ten Stumpf beherrsch­te das plötz­li­che Aus der Son­die­rungs­ge­sprä­che die gro­ße Run­de im Hotel Hirt. Nach lan­ger Dis­kus­si­on wur­de deut­lich, dass die Bun­des-SPD jetzt in Gesprä­che gehen muss. Neu­wah­len wären für den Wäh­ler unzu­mut­bar und auch am Ergeb­nis wür­de sich wohl kaum etwas ändern.

Somit stimm­te die Mehr­heit gegen Neu­wah­len. Regie­rungs­be­tei­li­gung oder die Tole­rie­rung einer Min­der­hei­ten­re­gie­rung wur­den als Votum nach Ber­lin gemel­det. Klaus Schätz­le berich­te­te über die Arbeit des Kreis­ta­ges. Mit Applaus bedacht wur­de die Ankün­di­gung, dass in Sulz und Obern­dorf nun, auf Initia­ti­ve der SPD, Lern­fa­bri­ken 4.0 in den Schu­len inte­griert wer­den sowie nun Tarif­lohn bei einer sozia­len, vom Kreis beauf­trag­ten Orga­ni­sa­ti­on bezahlt wer­den.

Des Wei­te­ren wur­de über den Fahr­plan der Kom­mu­nal­wahl 2019 gespro­chen. Bereits jetzt steht der gro­be Zeit­plan der Genos­sen. Als nächs­ten Ter­min wird Dr. Johan­nes Fech­ner, MdB aus Emmen­din­gen, den Kreis noch vor Weih­nach­ten besu­chen. Der Lie­der­abend in Deiß­lin­gen fin­det am 28. Dezem­ber im Gast­haus Bären statt.

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