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Mittwoch, 23. September 2020

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Messer-Angreifer stürmte durch Gärten

Die Ermittlungen zum genauen Geschehensablauf durch die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Rottweil im Fall des Messer-Angreifers in Vöhringen dauern an. Das meldeten die Ermittlungsbehörden am gestrigen Sonntagabend.

Wohl in einer Ausnahmesituation – der 19-jährige Angreifer wird von der Polizei als pychisch krank beschrieben – hatte er am Sonntag gegen 14 Uhr zunächst mehrere Passanten auf dem Autohof Vöhringen mit einem Messer bedroht. Als eine erste Polizeistreife eintraf, flüchtete er.

Nach einer Verfolgung durch den nordöstlichen Ortsteil von Vöhringen kam es gegen 15 Uhr im Amselweg zu einem Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, bei dem der Mann schwer verletzt wurde. Der 19-Jährige war bis dahin zu Fuß vor den in immer größerer Zahl anrückenden Beamten geflüchtet, berichteten Augenzeugen. Er habe das Messer dabei gehabt. Die Polizisten hätten ihn vor sich hergetrieben und schließlich im Amselweg eingekreist. Den hatte er auf seiner Flucht zuvor schon durchquert, hatte versucht, in Richtung des Nachbarorts Bergfelden zu entkommen, was aber misslang.

Er stürmte durch Gärten, mitten durchs Wohngebiet. Ein Bild, das in Whatsapp-Gruppen geteilt wird, zeigt den 19-Jährigen in Angriffshaltung auf einer Terrasse. Das Foto wurde von innerhalb eines Hauses aufgenommen. Der junge Mann – hochgekrempelte, helle Jeans, weißes T-Shirt, kurz rasierte Haare und Bart – scheint eine Stichwaffe in der ausgestreckten Hand zu halten. Die Waffe ist nicht eindeutig zu erkennen – es liegt ein Tuch darüber.

Der Einsatzort, die Amselstraße in Vöhringen. Foto: gg

Der Mann hat laut einem Polizeisprecher in der Amselstraße die Polizisten angegriffen. Einer oder mehrere Beamte schossen daraufhin auf ihn. Wie viele Beamte geschossen hätten und wie viele Schüsse gefallen sind, konnte ein Polizeisprecher nicht beantworten. Nachbarn berichten von wenigstens drei Schüssen, manche von vier.

Die Polizei hatte die Anwohner, die bei dem schönen Wetter am Sonntagmittag draußen gewesen waren, gebeten, ihre Häuser aufzusuchen.

Der 19-Jährige hatte niemanden verletzt, bevor er schließlich niedergestreckt worden ist. Nach sofortigen Erste-Hilfe-Maßnahmen durch die Beamten und notärztlichen Weiterbehandlung wurde der Mann vom Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Die Polizei sperrte die Amselstraße ab. Der Einsatzort ist von der Kriminalpolizei untersucht worden.

Die Kriminalpolizeidirektion Rottweil hat noch am Sonntagabend mit mehreren Beamten ihre Arbeit aufgenommen. In der Amselstraße, den anliegenden Gärten und Straßen wurde von Kriminaltechnikern der Fluchtweg und die Örtlichkeit abgesucht und vermessen, an dem der 19-jährige letztlich gestellt werden konnte. Zudem dokumentierten die Beamten die Situation vor Ort mit einer speziellen Fototechnik.

Weitere Ermittler befragten Anwohner und Passanten, die den 19-Jährigen bei der Flucht gesehen haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Rottweil ordnete der zuständige Richter die Durchsuchung der Wohnung des 19-Jährigen gebürtigen Deutschen an, der mittlerweile außer Lebensgefahr ist. Am heutigen Montag setzte die Kriminalpolizei die Ermittlungen fort. Die Beamten rekonstruierten auch mit dem Einsatz von Diensthunden den Fluchtweg des jungen Mannes von der Bergfelder Straße, wo er ein Ehepaar auf Fahrrädern bedrohte und die Herausgabe von Gegenständen forderte, über das Industriegebiet und dem Gelände einer Gärtnerei bis in die Amselstraße.

Dort hatten am Sonntagnachmittag mehrere Streifen der Polizei aus Oberndorf, Zimmern ob Rottweil und Balingen den Tatverdächtigen, der bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt ist, gestellt und aus ihren Dienstwaffen Schüsse auf ihn abgegeben, nachdem er die Beamten mit einem Messer bedrohte, ohne auf die Zurufe der Beamten zu reagieren. Die weiteren Maßnahmen erstreckten sich am Montag auch auf die Vernehmung von zahlreichen Zeugen und Anwohnern, die sich bei der Polizei zwischenzeitlich gemeldet haben oder auch den Mann bei der Flucht vor der Polizei gesehen haben. Zum derzeitigen Ermittlungsstand steht fest, dass keine weiteren Personen durch den Vorfall verletzt wurden.

Gegen den Verdächtigen, der mit Schussverletzungen in einem Krankenhaus liegt, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung und Bedrohung eingeleitet. Noch völlig offen ist der Grund des Verhaltens des Mannes am Sonntag. In zurückliegender Zeit ist dieser wegen Verhaltensweisen im Zusammenhang mit psychischen Auffälligkeiten bei der Polizei bekannt geworden. Erst in der Nacht zuvor mussten Beamte des Polizeireviers Oberndorf diesen an seinem Wohnort beruhigen, weil er dort randalierte und Lärm verursachte. Weiterhin ist es erforderlich, dass sich Zeugen, die Aussagen zum Ablauf machen können, bei der Polizei unter der Rufnummer 0741 4770 melden.

 

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