Mit Balance und Muskelkraft gegen Stürze im Alter

Gemeinsame Fortbildung der Seniorenbeauftragten im Landkreis Rottweil zur Sturz-Prävention

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Die Seniorenbeauftragten im Landkreis Rottweil hatten kürzlich zu einer Kooperations-Veranstaltung in die Turn- und Festhalle der Aubert-Schule in Deißlingen eingeladen.

Kreis Rottweil. Organisiert durch die Seniorenbeauftragten der Gemeinde Zimmern  Anja Schaber sowie der Gemeinde Deißlingen Sonja Bayer wurden so zwei Dutzend ehrenamtliche Kursleiterinnen und Kursleiter sowie Helferinnen und Helfer in der Seniorenarbeit zum Thema „Fit im Alltag – Aktiv gegen Stürze“ geschult. Die teilnehmenden Kommunen, die Stadt Oberndorf sowie die Gemeinden Bösingen, Deißlingen, Dunningen und Zimmern erhielten hierfür eine Förderung der AOK Baden-Württemberg für die Kosten der gemeinsamen Ganztagesveranstaltung.

Viele ältere Menschen sind unsicher im Gang, denn gerade im Alter nimmt die Beweglichkeit ab. Und merkt man selbst die Unsicherheit und Angst beim Gehen, wird oft genau das Falsche gemacht. Viele bis dato noch aktive Senioren laufen und bewegen sich dann eher noch weniger. Dabei nehmen Muskelkraft, Balance und Beweglichkeit immer mehr ab und so kommt es umso schneller zu den Stürzen, die man ja vermeiden wollte.

Mathias Wengert, Dipl. Sportwissenschaftler, Gesundheitsmanager und Personal Trainer führte die Teilnehmer durch einen informativen und bewegungsreichen Tag mit vielen Beispielen und Impulsen zum Erhalt der körperlichen, aber auch geistigen Leistungsfähigkeit. Im theoretischen Teil zeigte er die fünf Kernkompetenzen der Alltagsbewältigung und Gesunderhaltung auf: Muskelkraft, Standfestigkeit und Balance, Beweglichkeit, Gehfähigkeit und Ausdauer, Bewegen und Denken. Und auch das Üben in der Praxis kam nicht zu kurz.

Zur Veranschaulichung der Theorie gingen die Ehrenamtlichen in der Sporthalle unter Anleitung des ehemaligen Hockey-Bundesliga-Spielers und Deutschen Hockeymeisters 2005, Mathias Wengert in die Praxis über. Jeder und jede stellte hierbei die individuellen Stärken und Schwächen bei sich fest: Egal ob bei Muskelkraft oder Balance, für alle waren Übungen dabei, um die individuellen Defizite zu verbessern und als ehrenamtlicher Kursleiter oder ehrenamtliche Helferin in der Seniorenarbeit ein ansprechendes Programm gestalten zu können. Der Bewegungsworkshop sorgte für viel Spaß und Lachen und so mancher dürfte sich am nächsten Tag die Frage gestellt haben, wo den nun der Muskelkater herkam.

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