Einweihung der neuen Aufzüge am Oberndorfer Bahnhof. Das Bild zeigt von links: Wolf-Dieter Sutter, Leiter des Bahnhofsmanagements Freiburg, zu dem der Bahnhof gehört, Daniel Karrais, MdL, FDP/DVP-Fraktion, Martina Bitzer, Landratsamt Rottweil, Dezernat 3 Öffentliche Sicherheit, Verkehr und Recht, Hermann Acker, Bürgermeister, Stadt Oberndorf, Michael Groh, Leiter Regionalbereich Südwest, DB Station&Service AG, Dr. Clemens Fischer, Regierungsdirektor, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg und Manfred Zdzuj, Projektleitung, DB Station&Service AG. Foto: pm

 

Es hat gedau­ert, aber seit  heu­te sind sie tat­säch­lich fer­tig: Die Auf­zü­ge am Bahn­hof Obern­dorf. In einer Pres­se­mit­tei­lung berich­tet die Bahn dar­über:

Die Deut­sche Bahn fei­ert zusam­men mit der Stadt Obern­dorf am Neckar den bar­rie­re­frei­en Aus­bau des Bahn­hofs an der Gäu­bahn und blickt eben­falls auf die zurück­lie­gen­de Bahn­hofs­mo­der­ni­sie­rung im Jahr 2015. Damals erfolg­te bereits der Neu­bau des Mit­tel­bahn­steigs, die Instal­la­ti­on eines tak­ti­len Wege­leit­sys­tems und die Ver­län­ge­rung der Per­so­nen­un­ter­füh­rung zum öst­li­chen Teil der Unter­stadt.

In einem wei­te­ren Schritt wur­den nun zwei Auf­zü­ge für die Sta­ti­on errich­tet, um den Bahn­hof bar­rie­re­frei zu erschlie­ßen. Ein Auf­zug ver­bin­det den Bahn­hofs­vor­platz mit der Per­so­nen­un­ter­füh­rung, der ande­re führt von dort auf den Mit­tel­bahn­steig. Die Arbei­ten hier­für began­nen im Som­mer 2018.

Am heu­ti­gen Diens­tag eröff­ne­ten nun Her­mann Acker, Bür­ger­meis­ter der Stadt Obern­dorf am Neckar, Dr. Cle­mens Fischer, Regie­rungs­di­rek­tor im Minis­te­ri­um für Ver­kehr Baden-Würt­tem­berg, sowie Micha­el Groh, Lei­ter Regio­nal­be­reich Süd­west, DB Station&Service AG, den bar­rie­re­frei­en Bahn­hof an der Gäu­bahn.

Micha­el Groh, Lei­ter Regio­nal­be­reich Süd­west, DB Station&Service AG, freut sich über den Kom­plett­ab­schluss in Obern­dorf: „Nach­dem schon 2015 2,9 Mil­lio­nen Euro in die Bahn­hofs­mo­der­ni­sie­rung inves­tiert wur­den, konn­te nun auch die Bar­rie­re­frei­heit des Bahn­hofs Obern­dorf mit wei­te­ren 2,6 Mil­lio­nen Euro umge­setzt wer­den. Der Bahn­hof mit sei­nen 900 Rei­sen­den pro Tag wird damit gera­de für mobi­li­täts­ein­ge­schränk­te Kun­den, Fahr­gäs­te mit Kin­der­wä­gen oder Fahr­rä­dern sowie Rei­sen­de mit Gepäck deut­lich kom­for­ta­bler.“

Bür­ger­meis­ter Her­mann Acker ist mit den Ent­wick­lun­gen am Obern­dor­fer Bahn­hof sicht­lich zufrie­den: „Ich freue mich, dass der Bahn­hof Obern­dorf am Neckar nach den Inves­ti­tio­nen der letz­ten Jah­re ein moder­nes Gesicht bekom­men hat und mit dem Bau der bei­den Auf­zü­ge bar­rie­re­frei gewor­den ist. Wir hof­fen, dass unser Bahn­hof nun gut ange­nom­men wird und die Attrak­ti­vi­tät des Zug­ver­kehrs gestei­gert wer­den kann. Zusam­men mit den kur­zen Wegen zum ÖPNV am Bahn­hofs­vor­platz bie­tet sich für Rei­sen­de ein gro­ßes Spek­trum an Mobi­li­tät, die letzt­end­lich ein wich­ti­ger Stand­ort­fak­tor für unse­re Stadt bedeu­tet.“

Attrak­ti­ve Bahn­rei­sen begin­nen und enden auf bar­rie­re­frei­en und kom­for­ta­bel aus­ge­stat­te­ten Bahn­hö­fen. Wir freu­en uns sehr, dass nun auch der Bahn­hof Obern­dorf am Neckar über sol­che zeit­ge­mä­ßen Anla­gen ver­fügt.“, so Dr. Cle­mens Fischer, Regie­rungs­di­rek­tor im Minis­te­ri­um für Ver­kehr Baden-Würt­tem­berg.

Finan­ziert wird die Maß­nah­me im Rah­men des Zukunfts­in­ves­ti­ti­ons­pro­gramms „Her­stel­lung der Bar­rie­re­frei­heit klei­ner Schie­nen­ver­kehrs­sta­tio­nen“. Die Gesamt­kos­ten des Aus­baus belau­fen sich auf 2,6 Mil­lio­nen Euro, die zur Hälf­te durch den Bund und zur ande­ren Hälf­te durch das Land Baden-Würt­tem­berg und die Stadt Obern­dorf getra­gen wer­den. Bun­des­weit wer­den rund 130 Sta­tio­nen ange­passt, in Baden-Würt­tem­berg pro­fi­tie­ren neben Obern­dorf auch Sulz , Ergen­zin­gen, Igers­heim, Niklas­hau­sen und Reicholz­heim vom Finan­zie­rungs­pro­gramm für Ver­kehrs­sta­tio­nen im länd­li­chen Raum mit weni­ger als 1000 Rei­sen­den pro Tag.