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Fünfmal 25 Jahre – HECO ehrt Jubilare

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Hauser feiert Wiedereröffnung der Tankstelle: „Tanke-schön-Aktion“ auf dem Berner Feld

(Anzeige). Rottweil. Hauser öffnet am Samstag, 25. Juli 2020, wieder seine Tankstelle mit einer „Tanke-schön-Aktion“. Die Tankstelle ist an 7 Tagen die...
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Samstag, 8. August 2020
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    Neujahrsempfang in Deißlingen: Optimismus und Tatendrang statt Egoismus und Bruddeln

    DEISSLINGEN – Großen Applaus bekam Bürgermeister Ralf Ulbrich am Freitagabend für seine Rede beim Neujahrsempfang in der frisch renovierten Mehrzweckhalle. Allerdings nicht von allen: Der AfD-Landtagsabgeordnete Emil Sänze und seine Gattin konnten offenbar mit Ulbrichs klaren Worten nichts anfangen und klatschten nicht.

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    Dabei erwähnte Ulbrich dessen Partei mit keinem Wort. Aber er sprach von den Bruddlern, die darüber lamentieren, dass der Laden im Ort zumacht, Vereine sich auflösen und der Nachbar in seinem Garten ein Haus baut.

    „Wir dürfen mit Fug und Recht behaupten, dass wir hier in der oft zitierten ‚besten aller Welten‘ leben, und dennoch nimmt ganz offensichtlich die Unzufriedenheit zu. Der Grund dafür können in meinen Augen nur egoistische Verlustängste sein, da es in der Tat kaum mehr besser werden kann!“, so Ulbrich. „Geht´s eigentlich noch?“ Tatsächlich gehe doch neben der Zufriedenheit vor allem der gesellschaftliche Zusammenhalt verloren. „Einzelhandelsgeschäften nachzutrauern, die ich nie besucht habe ist nicht nur kurzsichtig, sondern unehrlich. Vereinsauflösungen zu betrauern und mich selbst nicht ehrenamtlich zu engagieren ist nicht tragisch, sondern verantwortungslos. Und dem Nachbarn nicht das zu gönnen, was ist seit Jahrzehnten ganz selbstverständlich in Anspruch nehme ist schlicht egoistisch.“

    Klare Worte auch im Rückblick: 2017 sei auch für Deißlingen ein spezielles Jahr gewesen. „Für den Pessimisten ist es ein gefundenes Fressen, sich auf einige Dinge stürzen, die bei weitem nicht so glatt liefen.“ Bis jetzt stehe noch immer kein Bagger in der Ortsmitte, die Maßnahme wird noch einmal teurer, weitere Leerstände im Ort, der Ochsen immer noch im Dornröschenschlaf, Verzögerungen beim Umbau der Mehrzweckhalle und dem Breitbandausbau – genug Gesprächsstoff für die Bruddler.

    Doch es lässt sich auch anders sehen: In wenigen Tagen geht es in der Ortsmitte los, die Nachfrage nach Bauplätzen ist ungebrochen, die Mehrzweckhalle endgültig im Betrieb, die Narrenzunft freue sich auf eine Fasnet mit der legendären Bierschwemme, und die Telekom werde den Breitbandausbau in den kommenden Wochen abschließen. Ein echter Stundentakt beim Ringzug in Deißlingen, Hoffnung für den Halt in Lauffen: „die Bahn hält eben immer besonders dicke Bretter – oder besser gesagt Gleisschwellen – parat, die über Jahre gebohrt werden müssen.“

    Dazu: Ein Wochenmarkt für Lauffen, die Jugendkonferenz mit großer Beteiligung, mit 6,47 Millionen Euro das bis dato höchste Gewerbesteueraufkommen, große Nachfrage nach Gewerbe- und Wohnbaugrundstücken, zehn neue Krippenplätze, steigende Geburtenrate, 1,5 Millionen Investitionen in Kinderbetreuung, „das sind 5.500 Euro für jedes Kind!“, und der Start für die Erweiterung des Schulzentrums, zehn Millionen werden hier investiert. Das rechne sich langfristig, ist Ulbrich überzeugt, und auch die Nachhaltigkeit komme nicht zu kurz: Im Juni gibt es einen Markt der Möglichkeiten der Nachhaltigkeitsregion Fünf G, zu der Deißlingen gehört. In einer der wirtschaftsstärksten Regionen der Welt zeigten die Betriebe, dass wirtschaftlicher Erfolg, ressourcenschonendes Produzieren und soziale Verantwortung keine Gegensätze, sondern ein Erfolgsmodell sind.

    Da müsste man eigentlich nur so strotzen von Optimismus und Tatendrang, „dennoch musste ich erfahren, dass dies immer weniger empfunden und auch gelebt wird.“ Die Bruddler seien zwar bei weitem nicht in der Mehrheit, „dennoch habe ich den Eindruck, dass diese Stimmung immer mehr Teile unserer Bevölkerung erfasst.“ Man habe dies an den Wahlergebnissen ablesen können, doch wenn man die Leute auf den Grund ihrer Unzufriedenheit anspreche, erhalte man keine vernünftige Antwort, sondern eine diffuse Stimmungslage.
    Nicht Egoismus, sondern Kooperation, Zusammenhalt, Verantwortung zu übernehmen, das mache den Erfolg des Landes aus, und dies umso mehr in Zeiten, wo Politiker Ab- und Ausgrenzung als Konzept für das 21. Jahrhundert verkaufen wollten. „Welch verzerrte Wahrnehmung muss man haben, um das als allen Ernstes als einen Schlüssel zur Lösung unserer gesellschaftlichen Aufgaben zu erachten?“, so Ulbrich. Und zitierte den Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa: „Die Bereitschaft mit denen zusammenzuleben, die anders sind, war vielleicht der außergewöhnlichste Schritt des Menschen auf dem Weg zur Zivilisation. Ein Schritt, welcher der Demokratie vorausging und sie überhaupt erst möglich gemacht hat.“ Er wünsche sich für das neue Jahr etwas mehr „wir“ und weniger „ich“. Und dafür gabs, eben, großen Beifall. Nur nicht von den beiden AfDlern.

     

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