Nur eines zählt: die Qualität

Volker Kauder im „Streitgespräch“ mit Dr. Dietmar Jäckle / Viel Lob von Bürgermeisterstellvertreter Michael Buzzi für den CDU-Politiker

„Die Qualität ist entscheidend, sonst nichts.“ Und darauf kommt es an, wenn der Bundestagsabgeordnete Volker Kauder auch bei einem sehr angeregten Streitgespräch mit Dr. Dietmar Jäckle im Medizinischen Versorgungszentrum in Schiltach einmal mehr darauf hinwies, dass der ländliche Raum vergleichbare Bedingungen und Chancen gegenüber  den Ballungszentren haben muss. Hierüber informiert die CDU in einer Pressemitteilung.

Es war ihm bei den Koalitionsverhandlungen gelungen, dass erstmals überhaupt diese Zielsetzung in einen Koalitionsvertrag hineingeschrieben worden ist. „Wir werden nicht alles in der gleichen Dichte haben können wie die Metropolen, aber ich will, dass wir bei uns alles zur Verfügung haben wie die Metropolen.“ Auch Krankenhäuser? Er habe sich nicht immer nur beliebt gemacht, wenn er darauf hingewiesen habe, wie die Menschen mit den Füßen abstimmen, wenn sie heraussuchen können, wo sie eine geplante Operation vornehmen lassen wollen, sagte der CDU-Politiker.

Darum gilt hier wie in allen Bereichen: es geht um die Qualität des Angebots. Und auch darum, dass der Staat das leistet, was seine Aufgabe ist: „Wir haben beim Ausbau des schnellen Internets viel zu viel Zeit verschlafen. Wir sind da höchstens im Mittelfeld.“ So Volker Kauder am letzten Tag seiner diesjährigen Sommertour bei einem wiederum sehr offenen, konstruktiven Gespräch. Alles unter dem von ihm in diesem Jahr ausgerufenen Motto „Gerüstet für die Zukunft“.

Dass der Christdemokrat mit seiner Sommertour jedes Jahr zwei Wochen lang im gesamten Wahlkreis unterwegs ist und dabei auch jeweils nach Schiltach kommt und überhaupt immer  die Anliegen der Bürger aufnimmt und für sie da ist, würdigte für die Stadt Schiltach deren stellvertretender Bürgermeister Michael Buzzi. Wie sehr die beiden, wiewohl parteipolitisch  unterschiedlich verortet, sich schätzen und sich auch in vielen Punkten sehr einig sind, auch dies wurde deutlich. Einmal mehr ein Zeichen für eine vorbildliche Diskussionskultur: in einer Zeit, in der viel von Verrohung zu spüren ist und in der Hass und Wut oft mehr die Schlagzeilen beherrschen als das Gespräch und auch die vernünftige Auseinandersetzung um die Sache.

So wie bei dem von Dr. Jäckle angesprochenen Anliegen nach einem Abbau der Bürokratie, deren Anwachsen er der Politik zuschreibt. Nicht weil er nicht will, macht Volker Kauder dem Mediziner keine Hoffnung, sondern mit seinem Hinweis, dass die Bürokratie mehr den Versicherungen geschuldet seien und auch den Versicherungen sowie häufig der Mentalität der Bürger, die oft nicht bereit seien, einen Sachverhalt auch einmal hinzunehmen, rückte er manche Verantwortung dorthin, wo sie hingehört.

 

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