NRWZ.de, 3. April 2020, Autor/Quelle: Pressemitteilung (pm)

Ordensschwestern helfen mit in der Corona-Krise

Mund- und Nasenschutz ist während der Corona-Krise vielfach Mangelware. Anlass genug für zwei Ordensschwestern des Schwesternkonvents am Vinzenz-von-Paul-Hospital, tätig zu werden.

Seit Anfang der Woche kommen sie im Nähzimmer des Schwesternbereichs zusammen, um nach einem einheitlichen Schnittmuster Behelfs-Mund-Nasenschutz zu nähen. „Es ist uns wichtig, mitzuhelfen“, so die beiden Schwestern. Der von ihnen selbst genähte Schutz, es sind bereits mehr als 50 Stück, sollen vor allem einen Beitrag zur Linderung der Knappheit von Mund-/Nasenschutz leisten.

„Es ist ein tolles Zeichen, dass die Ordensschwestern mithelfen möchten, um für Schutz unserer Mitarbeiter, Patienten und Bewohner zu sorgen“, freut sich Geschäftsführer Thomas Brobeil über das Engagement der Schwestern, auch im Bewusstsein dessen, dass es sich hierbei nicht um einen den medizinischen Normen entsprechenden Schutz handelt.

Gleichwohl betont er, dass für die medizinischen und pflegerischen Bereiche der Fachklinik und der Pflegeeinrichtungen des Vinzenz von Paul Hospitals derzeit noch ausreichend Schutzausrüstung für die Arbeit zur Verfügung stehe. Wie überall sei die Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung nicht einfach und sollte wirklich dem medizinisch-pflegerischen Personal vorbehalten bleiben, so Brobeil.

Ordensschwestern helfen mit in der Corona-Krise