Foto: Feuerwehr Oberndorf

Die Ret­tungs­kräf­te waren am Mor­gen in Obern­dorf im Groß­ein­satz. Jemand hat­te einen Men­schen am Ufer des Neckars lie­gen sehen. Dar­auf­hin wur­de eine groß­an­ge­leg­te Suche samt Poli­zei­hub­schrau­ber gestar­tet – die aber mitt­ler­wei­le ein­ge­stellt ist. Nun ist die Fra­ge: „Kommt es zu einer Ver­miss­ten­an­zei­ge?”

Foto: Feu­er­wehr Obern­dorf

So jeden­falls for­mu­lier­te es der Ein­satz­lei­ter vor Ort, Obern­dorfs Feu­er­wehr­kom­man­dant Manu­el Suhr. „Wir haben nie­man­den fin­den kön­nen”, berich­tet er wei­ter. Des­halb kön­ne es nun sein, dass der Gesuch­te in den Neckar gefal­len sei – wor­auf es aber kei­ne Hin­wei­se gebe. „Viel­leicht konn­te er sich auch selbst­stän­dig fort­be­we­gen”, so Suhr. Des­halb war­ten sie jetzt, ob eine Ver­miss­ten­an­zei­ge ein­geht.

Am Vor­mit­tag ist die Ein­satz­ab­tei­lung der Feu­er­wehr Obern­dorf zu einer Per­so­nen­su­che im Bereich Uhland­stra­ße alar­miert wor­den. Nahe des Kran­ken­hau­ses. „Hil­fe­leis­tung, Per­son im Was­ser”, so das Ein­satz­stich­wort.

Tat­säch­lich war der Poli­zei zuvor eine Per­son am Neckar­ufer gemel­det wor­den. In die Suche wur­de neben der Feu­er­wehr auch ein Hub­schrau­ber der Poli­zei ein­ge­setzt. „Die Suche muss­te kurz vor dem Mit­tag erfolg­los abge­bro­chen wer­den”, berich­tet Suhr. Die Feu­er­wehr war mit vier Fahr­zeu­gen und 24 Kräf­ten im Ein­satz.