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Er war eigent­lich Opfer eines Unfalls. Mit Unfall­flucht, sogar. Doch der Mann, der da gemein­sam mit einem zwei­ten Opfer am Unfall­ort see­len­ru­hig auf die Poli­zei war­te­te, war selbst stern­ha­gel­voll. Sei­nen Füh­rer­schein ist er des­halb los.

Eine Strei­fe des Poli­zei­re­viers Rott­weil staun­te nicht schlecht, als sie bei der Auf­nah­me einer Ver­kehrs­un­fall­flucht am Sams­tag gegen 18.50 Uhr auf der Bun­des­stra­ße 14 bei einem 39-jäh­ri­gen Unfall­be­tei­lig­ten Atem­al­ko­hol von mehr als 2,4 Pro­mil­le fest­stell­te. So steht’s im Poli­zei­be­richt.

Der 39-jäh­ri­ge Opel-Fah­rer hat­te dem­nach gemein­sam mit einem 52-jäh­ri­gen Mer­ce­des-Fah­rer am Unfall­ort auf die Poli­zei­be­am­ten gewar­tet. Die Fahr­zeu­ge der bei­den Män­ner waren auf Höhe der Abzwei­gung nach Vil­lin­gen­dorf von einem unbe­kann­ten Fahr­zeug seit­lich tou­chiert und beschä­digt wor­den. Danach fuhr der unbe­kann­te Auto­fah­rer ein­fach wei­ter.

Die ein­tref­fen­den Poli­zei­be­am­ten stell­ten schnell fest, dass der 39-jäh­ri­ge Opel-Fah­rer nach Alko­hol riecht. Das Ergeb­nis auf dem Test­ge­rät ergab umge­rech­net einen Wert von mehr als 2,4 Promille.Jetzt ist der Opel-Fah­rer sei­nen Füh­rer­schein los.

Bei dem Unfall ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe von etwa 5500 Euro.

Von dem Unfall­ver­ur­sa­cher fehlt bis­lang jede Spur, die Poli­zei Rott­weil (0741–477-0) bit­tet des­halb Zeu­gen des Unfalls, sich zu mel­den.