Radschutzstreifen in Dunningen: Problem mit der Breite

Radschutzstreifen in Dunningen: Problem mit der Breite

Ende vergangenen Jahres hatte der Gemeinderat Dunningen Radschutzstreifen für die Ortsdurchfahrten in allen Ortsteilen beschlossen. Die Umsetzung holpert – es gibt ein Problem mit der Breite.

Diese Schutzstreifen sollen in Dunningen in der Schramberger Straße ortseinwärts, in der Rotweiler Straße ortsauswärts, in Seedorf in der Freudenstädter und der Waldmössinger Straße jeweils ortsauswärts und in Lackendorf in der Dunninger Straße ortsauswärts eingerichtet werden. Das berichtet die Gemeinde. Sie beruft sich auf einen Fachplaner.

Aus verkehrspolizeilicher Sicht werde eine Breite von 1,80 Meter vorgeschlagen, hieß es in der jüngsten Gemeinderatssitzung am Montagabend. Das, um beispielsweise auch Fahrrädern mit Anhängern das Befahren zu ermöglichen. Darüber hinaus empfahl der Fachmann die Anbringung von Radschutzstreifen in Dunningen auch in der Seedorfer Straße ortsauswärts und in der Locherhofer Straße ortseinwärts.

Doch das Verfahren stockt. „Der Gemeinderat zeigte sich mit der Breite von 1,80 Metern grundsätzlich nicht einverstanden und verwies auf die auch andernorts gängige Mindestbreite von 1,25 Metern, zumal eine Rechtsgrundlage für die Ausweisung der Radschutzstreifen in der vorgeschlagenen Breite fehle“, fasst die Gemeindeverwaltung den Stand der Diskussion zusammen.

1,8 Meter breite Schutzstreifen – das würde zudem die Möglichkeit zunichte, beidseits einer Straße welche anzubringen.

Einstimmig beschloss der Rat der Verwaltung zufolge, zunächst keinen Vergabebeschluss zu fassen. Das Rathaus soll mit der Straßenverkehrsbehörde – dem Landratsamt Rottweil – Kontakt aufnehmen, um die notwendige Breite der Radschutzstreifen zu prüfen.

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Quelle: NRWZ.de – veröffentlicht am 29. September 2020 von NRWZ-Redaktion. Erschienen unter https://www.nrwz.de/kreis-rottweil/radschutzstreifen-in-dunningen-problem-mit-der-breite/275332