Hier fehlt doch was: Weil die Genehmigung vom Regierungspräsidium immer noch aussteht, konnte die Gemeinde den Radstreifen für aufwärtsfahrende Radler bis jetzt nicht anbringen lassen. Foto: Moni Marcel

LAUFFEN – Eigent­lich wäre der Rad­weg zwi­schen Lauf­fen und Büh­lin­gen längst fer­tig, die Bau­ar­bei­ten sind abge­schlos­sen und neue Lam­pen ange­bracht, um die dunk­le Kur­ve bes­ser aus­zu­leuch­ten. Aller­dings fehlt noch was: Für die berg­auf­wärts fah­ren­den Rad­ler soll­te es einen Rad­strei­fen geben, der sie schützt. Doch den gibt es nicht, und das liegt an der feh­len­den Geneh­mi­gung durch das Regie­rungs­prä­si­di­um.

Bei der Gemein­de­rats­sit­zung am Diens­tag beton­te Deiß­lin­gens Bür­ger­meis­ter Ralf Ulb­rich, dass man in die­sem Fall viel Unter­stüt­zung vom Land­rats­amt bekom­me, „hier muss ich eine Lan­ze bre­chen!” Sieg­fried Vos­se­ler (SPD) zeig­te sich ziem­lich wütend über die Blo­cka­de durch das Regie­rungs­prä­si­di­um. „Da gra­ben wir den hal­ben Hang ab! Ich hät­te nie zuge­stimmt, wenn ich das gewusst hät­te!” Und sein Kol­le­ge Wolf­gang Don­gus mein­te zynisch zum feh­len­den Rad­strei­fen: „Tja, das könn­te ja die Auto­fah­rer gefähr­den!”