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Mittwoch, 8. Juli 2020
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    Regiobus Schiltach-Rottweil: 17 Prozent mehr Fahrgäste

    Zuschussbedarf sinkt um 100.000 Euro / Ministerium weist Kritik wegen Verwaltungsaufwand zurück

    KREIS ROTTWEIL (him) –  Was sich im Sommer bei einem Besuch von Landesverkehrsminister Winfried Hermann  andeutete, das belegen jetzt die Zahlen des Landkreises: Die Regiobus-Linie 7478 von Schiltach über Schramberg nach Rottweil ist ein Erfolg.

    In einem Zwischenbericht für den Kreistag schreibt die Leiterin des Dezernats für Öffentliche Sicherheit, Verkehr und Recht, Martina Bitzer, der Linienverkehr sei „im Rahmen eines Landesförderprogramms zum Regiobus-Standard aufgewertet“ worden. Als eine der ersten Regiobus-Linien in Baden-Württemberg ging die Linie am 13. Dezember 2015 in Betrieb.

    Seither verkehren die Regiobusse stündlich von frühmorgens bis spät in die Nacht annähernd im integralen Takt zwischen Schiltach, Schramberg und Rottweil. In Rottweil besteht Bahnanschluss an die Gäubahn, in Schiltach an die Kinzigtalbahn. Die SBG  setzt Busse ein, die mit WLAN ausgerüstet sind. Als der Regiobus startete, rechnete der Kreis mit einer halben Million Euro Verlust, den sich das Land und der Kreis teilen sollten.

    Land fordert zu viele Daten

    Bitzer beklagt, dass das Land „ständig neue Daten vom Landkreis gefordert“ habe. Deshalb habe sich die Abrechnung für 2016 bis in den Spätsommer hingezogen.

    Auch die Betreiberfirma SBG Südbadenbus ist sauer. Die SBG habe „trotz monatelang ausbleibenden Zahlungen dennoch den Verkehr aufrechterhalten“. Angesichts der schleppenden Abrechnung mit dem Land habe die SBG aber wenig Interesse, sich um weitere Regiobusse zu bemühen. Sollte die Regiobuslinie über das Jahr 2018 hinaus weiter geführt werden, werde die SBG die Kosten für den Verwaltungsaufwand kritisch überprüfen. Auch beim Kreis sei „mit der Einführung der Regiobus-Linie 7478 der Verwaltungsaufwand erheblich gestiegen.“

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    Ministerium wehrt sich: Alles klar geregelt

    Die Kritik am Landesverkehrsministerium mag man dort nicht so stehen lassen. In einer Stellungnahme, die die NRWZ erbeten hatte, weist das Ministerium darauf hin, dass die Förderung der Regiobusse ist ein neues Förderprogramm sei. „Rottweil gehörte zu den ersten Antragstellern. Alles muss zwischen den Beteiligten erst eingeübt werden.“

    Auch für den Landkreis und die Verkehrsunternehmen sei nicht gleich klar gewesen, was sie an Unterlagen einreichen müssten. Dies sei allerdings im Förderbescheid bereits klar geregelt und es habe „keine Nachforderungen des Landes“ gegeben. „Wir gehen davon aus, dass sich die Abläufe in den kommenden Jahren einspielen werden und daraus dann eine Routine wird“, so der Sprecher des Ministeriums Edgar Neumann.

    Zahlen stimmen „verhalten optimistisch“

    Inzwischen habe der Kreis die Zahlen des Landes für 2016 und die stimmten „verhalten optimistisch“, so die Dezernentin. Demnach sind die Fahrgastzahlen 2016 gegenüber 2015 um fast 83.000 auf etwa 568.000 Einsteiger oder um 17 Prozent gestiegen. Besonders an den Wochenenden hätten sich die Zahlen von etwa 31.000 auf über 66.000 mehr als verdoppelt.

    Grafik: Landkreis Rottweil

    Bitzer schließt daraus, dass sich für die Fahrgäste durch das stündliche Angebot, die damit verbundene erhöhte Verfügbarkeit der „Wert“ dieses Freizeit-Angebotes merklich erhöht habe. Allerdings bleibe der Schülerverkehr auch auf der Regiobuslinie der dominierende Faktor. Es fahren nach wie vor sechs Mal mehr Schüler als Berufstätige, Leute zum Einkaufen oder in der Freizeit mit dem Bus.

    Dank der guten Fahrgastzahlen betragen die Einnahmen das Vierfache dessen, was die Verwaltung ursprünglich geschätzt hatte: 120.000 Euro statt 30.000 Euro. Das Land hat für 2016 ein Defizit von gut 393.000 Euro errechnet, 100.000 Euro weniger als geplant. Das heißt, dass sich der Zuschuss für den Landkreis um 50.000 Euro vermindert.

    Dezernentin Bitzer sieht die Entwicklung der Regiobus-Linie 7478 „insgesamt positiv“. Es bleibe aber abzuwarten, ob sich die Fahrgaststeigerungen fortsetzen. Sie schlägt dem Kreistag vor, über 2018 hinaus eine „Fortführung für zunächst weitere fünf Jahre zu avisieren.“ Der Kreistag hat dem dann auch bei einer Enthaltung so zugestimmt.

     

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